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Amber Heard + Johnny Depp Angst um ihre Hunde

Amber Heard, Johnny Depp
© instagram.com/amberheard_official / Splashnews.com
Der australische Landwirtschaftsminister drohte den beiden Hunden von Johnny Depp und Amber Heard mit dem Tod. Schuld sind Australiens Quarantäne-Vorschriften

Der schlimmste Tag im Leben eines jeden Hundehalters ist jener, an dem der geliebte Vierbeiner eingeschläfert werden muss. Weil Johnny Depp und AmberHeard ihre beiden Yorkshire Terrier Pistol und Boo ohne Genehmigung nach Australien mitgebracht hat, droht ihnen ein solcher Abschied nun ohne medizinischen Grund. Stattdessen verweisen die australischen Behörden auf ihr strenges Quarantäne-Gesetz. Laut dem Sender ABC hat das Schauspielerpaar nur noch wenig Zeit, die Hunde wieder außer Landes zu bringen, andernfalls drohe die Einschläferung.

Depp und Heard hatten die Tiere im Privatjet mit nach Down Under genommen, wo der 51-Jährige derzeit für den nächsten Teil der "Fluch der Karibik"-Reihe vor der Kamera steht.

Keine gültige Genehmigung

Weil keine gültige Genehmigung der australischen Behörden vorliege, lasse das dem Bericht des Senders nach nur einen Schluss zu: "Tatsächlich sieht es so aus, als hätte er sie eingeschmuggelt", so Australiens Landwirtschaftsminister Barnaby Joyce. Am Mittwoch gab er Depp eine Frist von 50 Stunden, um die Hunde außer Landes zu schaffen, andernfalls "müssen wir sie vernichten". "So ist das nun mal", sagte Joyce in der Radiosendung "3AW Mornings". "Und wenn Leute denken, dass das ein bisschen heftig ist, dann sage ich Ihnen, was heftig ist. Heftig ist, wenn wir unseren Schutz aufgeben und am Ende Tollwut ins Land lassen."

Boo und Pistol wollen bereits seit 20. April mit in Australien gewesen sein. Sie seien jedoch erst aufgefallen, als das Starpaar sie zu einem Hundefrisör brachte - die Frisörinnen posierten prompt für Fotos mit ihren prominenten Mini-Kunden und posteten diese auf Facebook. Mittlerweile sind die Bilder wieder aus dem sozialen Netzwerk gelöscht.

Petition zur Rettung der Hunde

Doch was wäre ein Star ohne seine Fan-Gemeinde: Die hat inzwischen eine Petition zur Rettung der Tiere eingereicht: "Rettet Johnny Depps Hunde - Landwirtschaftsminister, beschlagnahmen und zerstören Sie Boo & Pistol nicht!", lautet die Message. Derzeit gibt es bereits mehr als 8000 Unterstützer. Und die britische Zeitung "The Guardian" präsentiert sogar einen "Countdown bis zur Todes-Deadline" . Bis Samstag nämlich hat Depp Zeit, die Tiere wieder außer Landes zu bringen, so die Bedingung des Ministers.

Strafe für Johnny Depp

Berichten zufolge wollen Amber Heard und Johnny Depp tatsächlich die Flucht ergreifen und mit den beiden Hunden noch am Freitag (15. Mai) zurück in die USA fliegen. Demnach wird allerdings erwartet, dass sie vor der Abreise von Zollbeamten befragt werden. Wie der Sender ABC berichtet, müssen sie auch hier die richtigen Papiere vorweisen. Auf Johnny Depp warte wohl außerdem eine saftige Geldstrafe.

Dass nimmt der Schauspieler wahrscheinlich gern in Kauf, solange es seinen Tieren gut geht. Auch Amber Heard würde es sicher das Herz brechen, wenn ihre Hunde eingeschläfert würden. Sie postet immer wieder niedliche Bilder der Vierbeiner bei Instagram.

iwe SpotOnNews


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