Amanda Knox: Sie reist erstmals nach der Haft wieder nach Italien

In Italien hat Amanda Knox die wohl schlimmsten Jahre ihres Lebens verbracht. Jetzt kehrt der "Engel mit den Eisaugen", wie sie von vielen Medien genannt wurde, erstmals in das südeuropäische Land zurück

Amanda Knox

Fast vier Jahre lang saß Amanda Knox in Italien in Haft, 2015 wurde sie dann nach langem juristischen Tauziehen freigesprochen. Jetzt kehrt sie erstmals in das Land, in dem ihr Leben sich auf dramatische Art und Weise änderte, zurück. Die US-Amerikanerin ist zu einem Kongress zu Justizirrtümern eingeladen.

Keine leichte Reise für Amanda Knox

Nach Italien zurückzukehren, dürfte für Amanda Knox kein leichter Gang sein. Immerhin hat die heute 31-Jährige hier die schrecklichsten Momente, ja sogar Jahre, ihres Lebens verbracht. Es war im November 2007, als ihre damalige Mitbewohnerin, die Britin Meredith Kercher, auf brutale Art und Weise umgebracht wurde. Amanda Knox und ihr damaliger Freund Raffaele Sollecito wurden 2009 angeklagt und zu einer jahrelangen Haftstrafe verurteilt. Fast vier Jahre verbrachte Amanda im Gefängnis, bevor sie 2015 endgültig freigesprochen wurde. 

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Rückkehr nach Italien

Der Fall konnte zwar nie ganz aufgeklärt werden, dennoch ist Amanda Knox frei. Mehr noch. Im Januar 2019 sprach der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg ihr eine Entschädigung in Höhe von 18.000 Euro, zu zahlen vom italienischen Staat. Eine Genugtuung für die hübsche US-Amerikanerin, die von den Medien lange Zeit als "Engel mit den Eisaugen" betitelt wurde. Und jetzt ist Amanda Knox zurück in Italien. 

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Am Samstag (15. Juni) spricht sie bei einem Kongress zu Justizirrtümern in Modena.

Das Interesse an Amanda Knox war bei ihrer Ankunft in Italien riesig

In einem Artikel kritisiert sie die "skrupellosen Medien: "Acht Jahre nach meiner Freilassung aus einem italienischen Gefängnis bin ich noch immer die Geschichte von jemand anderem." Die Einladung des Kongresses habe sie nur zu gerne angenommen: "Das 'Italy Innocence Project' gab es noch nicht, als ich in Perugia zu Unrecht verurteilt wurde. Es ist mir eine Ehre, die Einladung anzunehmen, bei diesem historischen Ereignis mit den Italienern zu sprechen und zum ersten Mal nach Italien zurückzukehren." 

Verwendete Quelle: People

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