Amanda Bynes: Zwangseinweisung!

Große Sorge um Amanda Bynes: Die Schauspielerin muss Medienberichten zufolge mindestens noch zwei Wochen in der psychiatrischen Klinik verbringen, in die sie am Wochenende zwangseingewiesen wurde

Amanda Bynes

wurde als Zehnjährige zum Star des US-Kindersenders "Nickelodeon" - doch ihre Psyche scheint den frühen Ruhm nicht verkraftet zu haben. Alkohol, Drogen oder sogar Schizophrenie bestimmen schon länger Leben. Am vergangenen Samstag (11. Oktober) wurde die junge Künstlerin jetzt gegen ihren Willen in die Psychiatrie in Pasadena bei Los Angeles eingewiesen.

Laut kalifornischem Gesetz dürfen Menschen, die eine Gefahr für sich oder andere darstellen, gegen ihren Willen zwangseingewiesen werden - das geschieht unter dem Code "5150". Zunächst bleiben Menschen wie Amanda 72 Stunden unter Beobachtung, in Härtefällen kann das auf zwei Wochen ausgeweitet werden.

Genau das passiert jetzt in Amandas Bynes Fall: Das Sorgenkind muss weitere 14 Tage im Las Encinas Hospital verbringen. Das meldete "E! Online". Die Behörden wollen erst sichergehen, dass die Schauspielerin sich wieder gefangen hat, bevor sie sie in ihren Alltag entlassen.

Lindsay Lohan, Amanda Bynes + Co.

Die Abstürze der Stars

Freunde machen sich große Sorgen um Amanda Bynes. Seitdem die unter psychischen Problemen leidende Schauspielerin Anfang September bei ihren Eltern ausgezogen ist, scheint sie wieder in alte Muster zurückzufallen. Am 28. September wurde sie einmal wieder in Los Angeles von der Polizei angehalten und festgenommen. Der Vorwurf: Fahren unter Drogeneinfluss. Am Freitag (3. September) wurde Bynes mit einem Pflaster im Gesicht und Zigarette in der Hand in New York gesichtet. Dabei soll sie einen deutlich verwirrten Eindruck gemacht haben. Ihre Freunde machen sich große Sorgen um sie. "Sie wird sterben", schlug einer von ihnen gegenüber "Radar Online" Alarm. Einen Tag später schien es Amanda Bynes wieder besser zu gehen. Beim Fahrrad fahren durch New York schien sie sich wieder gefangen zu haben.
Die drei Töchter von Bruce Willis und Demi Moore sorgen regelmäßig für Skandale. Tallulah Willis sorgte mit einem Schock-Bild auf Instagram im September 2014 für Aufsehen, auf dem sie mit wirren Haaren und verheulten Augen zu sehen ist. Dazu schrieb sie, dass sie nicht schlafen könne, weil ihr zu viele Gedanken durch den Kopf gingen. Zu einem anderen Foto, das sie mit ihrer Schwester Scout Willis zeigt, schrieb sie: "Lebe schnell, stirb jung – böse Mädchen machen’s richtig!" Tallulah Willis litt unter Dysmorphophobie, einer verzerrten Wahrnehmung ihres Körpers und war vor den verstörenden Bildern erst kurz aus der Rehab entlassen worden, in die sie wegen Alkohol- und Kokainsucht eingeliefert wurde.   Scout Willis machte außerdem mit einem provokantem Oben-ohne-Auftritt in New York von sich reden. Rumer Willis ist dagegen weniger absturzgefährdet, der "Pretty Little Liars"-Star provoziert auf ihrem Instagram-Profil allerdings gerne mit (Halb-) Nacktaufnahmen.
Im September 2014 schockte Val Kilmer seine Fans mit Bildernm, die den einstigen Hollywoodstar bleich und auf dürren Beinen zeigten. Kurz zuvor hatte er seine Teilnahme beim Züricher Filmfestival abgesagt. Seitdem machen sich die Fans Sorgen um den einstigen Hollywood-Beau, der unter Regisseuren als schwierig gilt und seit den Neunziger Jahren kaum noch Rollenangebote für große Filme bekam.
Lindsay Lohan feierte bereits als Kinderstar Erfolge - doch dann geriet die Schauspielerin durch ihre Drogenexzesse immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Immer wieder wird Lohan wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen. In Entzugskliniken wird die Schauspielerin zum Dauergast. Bis heute hat Lindsay Lohan mit Rückfällen zu kämpfen.

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Am Wochenende hatten ihre Eltern die Zwangseinweisung eingefädelt: Amanda flog von New York nach Los Angeles, wo sie glaubte, ihre Eltern und den Anwalt der Familie in einem Hotel zu treffen. Stattdessen aber brachte ihr Chauffeur sie in die Klinik, wo sie zwangseingewiesen wurde. Ihre Eltern haben nun 14 Tage Zeit, die Vormundschaft über ihr Kind zu beantragen.

Tragische Schicksalsschläge

Auch Stars werden vom Leben hart getroffen

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Was Altes, was Neues, was Geborgtes, was Blaues: Zu einem blau-grau karierten Hemd in Übergröße (vielleicht von Ehemann Kanye?) kombiniert Kim eine sexy Schnür-Lederhose und filigrane Riemchen-Heels. Der Lippenring ist wohl ihr neuestes Lieblings-Accessoire, die Lederhose für schlappe 2.400 Euro hat sie nicht zum ersten Mal an. 

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Für alle Beteiligten dürfte sich das wie ein großes Déjà-vu anfühlen: Bereits im vergangenen Jahr wurde Amanda Bynes unter der Anordnung "5150" zwangseingewiesen und ihre Eltern übernahmen die Vormundschaft. Damals zumindest hat es ihr nicht geschadet: Die Amerikanerin schien ihr Leben wieder mehr im Griff zu haben, die Negativschlagzeilen rissen ab. Kaum aber endete die elterliche Vormundschaft am 10. September diesen Jahres, fiel das frühere It-Girl wieder aus dem Rahmen, wurde wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet und behauptete auf Twitter, ihr Vater habe sie "körperlich und seelisch missbraucht".

Kurz nach diesem Tweet schickte Amanda einen neuen Post, in dem es heißt: "Mein Vater hat keines dieser Dinge gemacht. Der Mikrochip in meinem Kopf hat mich dazu gebracht, solche Dinge zu sagen. Aber er war derjenige, der sie anwies, mir den Chip einzusetzen."

Amandas Famillie zeigt sich besorgt und schockiert. Ihre Mutter Lynn sagte gegenüber dem "People"-Magazin: "Es tut mir so leid für meinen Ehemann. Rick ist der beste Vater und Ehemann, den sich eine Familie wünschen kann. Er hat Amanda oder die anderen Kinder niemals körperlich oder sexuell missbraucht."

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