Amal Clooney Scharfe Kritik an Donald Trump

Donald Trump, Amal Clooney
© Reuters
Donald Trump legt sich mit der Falschen an: Menschenrechtsanwältin Amal Clooney kritisiert den US-Politiker scharf für seine rassistischen Aussagen

Donald Trump will Präsident werden

Donald Trump ist auf dem besten Weg, in den USA den Wahlkampf der Republikaner zu gewinnen und damit einer von zwei Präsidentschaftskandidaten für die Wahl im November zu werden. Antreten würde er gegen seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton, die momentan führt, oder ihren innerparteilichen Gegner Bernie Sanders.

Immer wieder sorgt Trump mit rassistischen Äußerungen für Aufregung auf der ganzen Welt. In seinem Programm steht etwa, dass eine Mauer an der amerikanisch-mexikanischen Grenze gebaut werden soll und dass Muslime des Landes verwiesen werden sollen.

Eine Menschenrechtsanwältin stellt sich gegen ihn

Amal Clooney, gebürtige Libanesin und in einer muslimischen Familie aufgewachsen, hat den New Yorker Finanzmogul für seine Äußerungen nun in einem Interview mit "BBC" scharf kritisiert:

"Wenn Sie sich die Worte aus seiner berüchtigten Rede über Muslime anhören, wissen Sie, was er wiederholt sagte: 'Sie wollen nur den Dschihad ["Heiliger Krieg" der Muslime zur Verteidigung und Ausbreitung des Islams, Anm. d. Red.]; sie glauben nicht an unsere Lebensweise, sie respektieren unser System nicht.' Dann schaut man sich die Medienberichte an und ich finde, man hätte ihn fragen müssen: 'Meinen Sie die 1,5 Milliarden Menschen auf der Welt, auf die diese Beschreibung zutrifft? Meinen Sie die US-Bürger, die Mitglieder des Militärs sind, die die große Mehrheit der Muslime, die nicht extremistisch oder in irgendeiner Form gewaltbereit sind?'"

Demokratin Hillary Clinton unter Druck

Auch Clooneys Ehemann George nannte Trump kürzlich einen "xenophoben Faschisten". Das Paar unterstützt die Demokratin Hillary Clinton und veranstaltete kürzlich eine Party für sie, um Geld für ihren Wahlkampf zu sammeln. Bei dem Spendenmarathon kam eine so hohe Summe zusammen, dass George Clooney den Betrag als "obszön" bezeichnete. Nicht unbedingt clever, da Clinton wegen hoher Geldeinnahmen für Reden bei finanziellen Instituten wie "Goldman Sachs" in der Kritik steht. Für eine einstündige Rede bekam sie ein Honorar von 200 000 Dollar (etwa 176 800 Euro) - so viel verdient der Durchschnittsamerikaner nicht einmal im Jahr. Die Politikerin wehrt sich zudem dagegen, die Transkripte der Reden zu veröffentlichen.

skn / Gala

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