VG-Wort Pixel

Alexandra Neldel Zeit für eine Zwischenbilanz


Private Fragen tabu? Nun nicht mehr. Im Interview mit GALA spricht Alexandra Neldel offen über Männer, das Älterwerden, die biologische Uhr – und darüber, warum sie bis heute kinderlos geblieben ist

Käsesahnetorte oder Kaiserschmarrn? Beide Optionen zaubern Alexandra Neldel ein Strahlen aufs Gesicht. Nach kurzem Überlegen fällt ihre Wahl auf die österreichische Kalorienbombe. "Ich liebe Süßes und könnte ohnehin den ganzen Tag essen", sagt die 38-Jährige beim Interview im "Café am Neuen See" am Rande des Berliner Tiergartens. Zum Ausgleich gehe sie dafür auch dreimal die Woche ins Fitnessstudio ...

Lange Zeit hielt sich die Schauspielerin - zu sehen am 4. November auf Sat.1 im TV-Drama "Gegen den Sturm" als engagierte Chirurgin in einem Krisengebiet - bei privaten Fragen betont bedeckt. Jetzt zieht sie in GALA eine ebenso launige wie ehrliche Zwischenbilanz ihres Lebens.

Bislang verlief Ihre Schauspielkarriere durchgehend erfolgreich. Überkommt Sie manchmal die Sorge, dass Rollenangebote irgendwann ausbleiben könnten?

Ich werde in zwei Jahren 40, und bislang haben sich meine Rollen auch mit mir verändert. Natürlich hoffe ich, dass ich auch in meinen Vierzigern und Fünfzigern noch der Typ Frau bin, den die Leute gerne sehen wollen.

Und wenn nicht? Werden Sie dann wieder Zahnarzthelferin?

Nein, das Thema ist durch, obwohl ich ja bis heute immer noch als Patientin zu meinem Ex-Chef gehe. Aber manchmal spukt mir der Traum vom eigenen Geschäft im Kopf herum. Einer Mischung aus Blumen- und Brotladen. Ich liebe Brot und würde richtig gutes verkaufen.

Und dann stehen Sie auch hinter der Theke?

Ich glaube, dass ich mir schon ziemlich komisch und beobachtet vorkommen würde. Und am Ende kommen die meisten Leute nur zum Gucken und um Fotos zu machen.

Spüren Sie als Schauspielerin auch den Druck, so lange wie möglich jung und frisch auszusehen?

Sagen wir mal so: Wir werden ja alle immer älter, bleiben länger fit und agil - und somit wird auch die Phase, in der wir jung aussehen, immer länger. Heute gibt es nur die Kategorien jung oder alt. Aber das reicht nicht mehr. Wir müssen ein neues Wort für die Zeit dazwischen erfinden. Außerdem: Viele Frauen sagen doch, dass sie sich erst mit den Jahren richtig wohl in ihrer Haut fühlen, weil sie einfach Zeit brauchten, um sich mit ihrem Körper anzufreunden.

Das ganze Interview mit Alexandra Neldel, in dem sie über Toyboys, die Verführung ihres Traummannes und die Frage, warum sie bisher keine Kinder hat, spricht, lesen Sie in der neuen GALA. Sie ist ab Donnerstag, 30. Oktober, im Handel.

Alexander Nebe Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken