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Starkoch Alexander Herrmann Autounfall, Krebs – Schicksalsschläge prägen sein Leben

Alexander Herrmann
© Action Press
Das Leben hat Alexander Herrmann schon einige unschöne Überraschungen beschert. Was die Schicksalsschläge mit ihm gemacht haben, erzählt er jetzt in seiner Biografie.

Schon früh musste TV-Koch Alexander Herrmann, 49, lernen, wie hart und ungerecht einem das Leben mitspielen kann. Er verlor seine Eltern bei einem Autounfall, da war er gerade einmal neun Jahre alt. Dreißig Jahre später schlug das Schicksal erneut zu. Er bekam die Diagnose Hautkrebs. Wie er mit diesen Schicksalsschlägen umgegangen ist, wie sie ihn geprägt haben, darüber schreibt er in seiner Biografie " ... und eine Prise Wahnsinn".

Alexander Herrmann: Hautkrebs-Diagnose mit 39

Es war vor rund zehn Jahren, als Ärzte bei Alexander Herrmann Hautkrebs diagnostizieren. Über seine Erkrankung handelt sein Buch.  Darin beschreibt er, dass er riesiges Glück im Unglück hatte. Im Gespräch mit "Bild" erinnert er sich daran zurück: "Es sah wie eine Fetteinlagerung aus. Ich ging zum Arzt, der Knubbel wurde rausgeschnitten und eine Gewebeprobe zur Untersuchung eingeschickt. Und es stellte sich heraus, dass es ein bösartiger Tumor war – ein Merkelzellkarzinom." Eine bösartige Krebserkrankung, die durchaus lebensbedrohlich sein kann. Dass es auch böse hätte enden könne, ist Alexander Herrmann schon damals bewusst, doch er hatte Glück: "Wäre der Tumor nur zwei Millimeter größer gewesen, dann hätte er gestreut. Es war knapp, ich hatte riesiges Glück. Ich musste nach der OP zur Bestrahlung, aber nicht zur Chemotherapie."

Alexander Herrmanns Autobiografie " ... und eine Prise Wahnsinn"
Alexander Herrmanns Autobiografie " ... und eine Prise Wahnsinn"
© Action Press

Schicksalsschläge haben ihn verändert

Doch hadern tut er mit seinem Schicksal nicht. Vielmehr akzeptiere er die Gegebenheiten so, wie sie eben sind: "Ich frage mich jetzt nicht: Warum ist mir das passiert? Krebs ist halt ein Bingo-Spiel." Auch haben ihn die Erlebnisse gelehrt, sich nicht allzu viele Sorgen und Gedanken zu machen. "Ich mache mich nicht mit einem ‚Was wäre wenn‘-Denken verrückt und grüble nicht lange herum, was geschehen könnte. Über ungelegte Eier zerbreche ich mir nicht den Kopf. Das bringt dich eher durcheinander, als dass es hilft", sagt er gegenüber "Bild". 

Mittlerweile ist Alexander Herrmann sogar sicher, dass seine Erkrankung ihren Zweck hatte. "Die Krebserkrankung hat mich zu einem besseren Chef gemacht", sagt er. Ob seine Angestellten ihm da zustimmen? Unklar. Ein Fakt, der dafür spricht: "Viele meiner Angestellten arbeiten seit vielen Jahren in meinen Betrieben."

Verwendete Quelle: Bild

abl Gala

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