Alena Gerber: Flucht vor einem Stalker!

Alena Gerber wird von einem Fremden beobachtet, verfolgt und belästigt. Exklusiv in "Gala" spricht das Model über die bedrohliche Situation

Alena Gerber

Das Leben in der Öffentlichkeit, Schönheit, Ruhm, Erfolg - all das hat auch seine Schattenseiten, wie Alena Gerber, 25, gerade am eigenen Leib erfahren muss: Sie wird gestalkt. Im Interview mit "Gala" spricht das Model erstmals öffentlich über ihren Verfolger und das unangenehme Gefühl, ständig beobachtet zu werden.

Angefangen habe das Ganze vor rund vier Jahren, während sie als Moderatorin in der Schweiz arbeitete. "Zu Beginn war es noch harmlos", erzählt sie. Ein fremder Mann habe ihr Nachrichten über Facebook geschrieben, ihr gesagt, wie toll er sie finde und dass sie seine Traumfrau sei. Mit der Zeit seien die Inhalte bedrohlich geworden. Er habe Details über ihren Arbeitsalltag gewusst, sogar die Zimmernummer ihres Hotels. "Das war kein schönes Gefühl, ich habe mich die ganze Zeit beobachtet gefühlt", sagt sie und klingt dabei leicht verängstigt. Ein paarmal habe der Mann ihr sogar aufgelauert. "Ich war gerade auf dem Weg ins Hotel, da habe ich auf einmal eine Hand auf meiner Schulter gespürt. Ich habe mich umgedreht und ihn sofort erkannt." "Hi, ich bin’s", habe er gesagt und sie am Pferdeschwanz gepackt, worauf sie geflüchtet sei. Der Fremde habe erst aufgehört, sie zu belästigen, als ihre Beziehung zu Ex-Skispringer Sven Hannawald öffentlich wurde.

Sarah Lombardi

"Was findest du so richtig blöd?"

Sarah Lombardi + Alessio
Sarah Lombardi hat erst vor wenigen Tagen den Geburtstag von Alessio gefeiert.
©Gala

Doch seitdem sie von Sven getrennt und vor einigen Monaten aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen ist, sei der Stalker wieder aktiv geworden. Er belästige sie mit Telefonanrufen und überhäufe sie mit Geschenken: Pralinen, Parfums, Bücher - das alles ließe er ihr über verschiedene Anlaufstellen zukommen, und dabei liege immer ein stark parfümierter Liebesbrief, so Gerber. Sie fürchtet sich. Und das zu Recht. "Stalking fängt da an, wo der andere sich belästigt fühlt", erklärt Dr. Borwin Bandelow, Professor für Psychiatrie und Psychotherapie. "Es gibt tatsächlich Stalker, die alle Register ziehen. Sie überhäufen ihre Opfer mit Geschenken, und im nächsten Moment sprechen sie Drohungen aus. Eine positive Stimmung kann immer in Hass umschlagen."

Alena Gerber ist sich dieser Gefahr bewusst. "Ich habe Angst und fühle mich in meiner eigenen Wohnung nicht wohl", sagt sie. "Wenn ich abends mit dem Hund spazieren gehe, habe ich immer Pfefferspray dabei."

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche