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Alec Baldwin Seine Anwälte beantragen die Abweisung der Klage

Alec Baldwin
© MEGA / Getty Images
Nach dem tödlichen Unfall am Set von Alec Baldwins Film "Rust" reichte die Drehbuchautorin eine Klage gegen den Schauspieler und andere Verantwortliche ein. Gegen diese geht Baldwins rechtlicher Beistand nun vor.

Im Oktober 2021 kam es bei dem Dreh des Westerns "Rust" in New Mexico zu einem tragischen Vorfall: Alec Baldwin, 63, erschoss mit einer Requisitenwaffe Kamerafrau Halyna Hutchins, †42, die ihr Leben verlor. Er verletzte zudem Regisseur Joel Souza, 48. Die Ermittlungen sind bis heute noch nicht abgeschlossen, doch bereits wenige Wochen nach den tödlichen Schüssen reichte Skript-Aufseherin Mamie Mitchell Klage ein. Nun beantragt Alec Baldwin die Abweisung der Klage.

Alec Baldwin: So will er die Klage verhindern

Alec Baldwins Anwält:innen sollen am Montag, 24. Januar 2022, einen Schriftsatz bei Gericht eingereicht haben, in dem sie argumentieren, dass die Klage im Zusammenhang mit den Dreharbeiten abgewiesen werden müsse – es sei ein Arbeitsunfall gewesen. Damit beziehen sie sich auf die Klage, die Skript-Aufseherin Mamie Mitchell am 17. November 2021 gegen Baldwin und andere Produzenten sowie Crew-Mitglieder eingereicht hatte. Mitchell habe nur wenige Meter von Baldwin entfernt gestanden, als er die Waffe abfeuerte, und sei die Erste, die den Notruf wählte. Sie behauptet, dass sie Schmerzen, ein Klingeln in den Ohren sowie emotionale Verletzungen erlitten habe.

Mamie Mitchell (r.) und ihre Anwältin Gloria Allred (l.) reichen am 17. November 2021 Klage gegen Alec Baldwin ein
Mamie Mitchell (r.) und ihre Anwältin Gloria Allred (l.) reichen am 17. November 2021 Klage gegen Alec Baldwin ein
© Rodin Eckenroth / Getty Images

Mitchell behauptet in ihrer Klage, dass Baldwin die Waffe sorgfältiger hätte überprüfen müssen. Sie wirft den Produzenten außerdem vor, an allen Ecken und Enden gespart zu haben, was zu unsicheren Bedingungen geführt habe. In Baldwins Einspruch, der "Variety" vorliegt, heißt es: "Nichts an den Behauptungen des Klägers deutet darauf hin, dass einer der Beklagten, einschließlich Herrn Baldwin, beabsichtigte, die Prop Gun [Requisitenpistole] mit scharfer Munition zu laden." Und weiter: "Außerdem deutet nichts an den Behauptungen des Klägers darauf hin, dass einer der Beklagten wusste, dass die Requisitenpistole scharfe Munition enthielt."

Abweisung aufgrund mangelnder Fakten?

Auch gegen den Vorwurf der Körperverletzung und der vorsätzlichen Zufügung von seelischem Leid gehen die Anwält:innen des Schauspielers vor. Denn Mitchell hätte "keine offensichtlichen körperlichen Verletzungen" erlitten: "Die Klägerin behauptet Tatsachen, die auf Fahrlässigkeit hindeuten (d. h. einen Anspruch, der ausschließlich dem Entschädigungssystem für Arbeitnehmer in New Mexico unterliegt), nicht auf Körperverletzung", geht aus dem Schriftsatz hervor.

Die Ansprüche der Klägerin sollten abgewiesen werden, da diese "keinerlei Fakten gegen die Beklagten vorbringt", heißt es weiter. Ob Alec Baldwin und sein juristisches Team die Klage so verhindern können, bleibt allerdings abzuwarten.

Verwendete Quelle: variety.com

sti Gala


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