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Alec Baldwin, Robert De Niro + Co. Stars protestieren gegen Trump

Julianne Moore, Alec Baldwin, Robert De Niro
© Getty Images
Einen Tag vor seiner Amtseinführung versammelten sich viele Stars in New York, um gegen den President-elect Donald Trump zu demonstrieren

Vor dem Lincoln-Memorial in Washington, D.C. ließ sich Donald Trump im Kreis seiner Familie am Donnerstag (19. Januar) bereits feiern. Danach ging's zum abendlichen Dinner bevor er am Freitag zum 45. Präsidenten der USA ernannt wird.

Protest vor Trumps Hotel

Zur gleichen Zeit versammelten sich ganz in der Nähe des "Trump International Hotel" in New York Tausende Menschen, um gegen den President-elect zu demonstrieren. Der Protest war live auf Facebook zu sehen.

Unter die Demonstranten mischten sich auch jede Menge Stars. So erklomm Robert De Niro die Bühne und bezeichnete Donald Trump als "schlechtes Beispiel für dieses Land und diese Stadt".

Robert De Niro bezeichnet Donald Trump als "schlechtes Beispiel".
Robert De Niro bezeichnet Donald Trump als "schlechtes Beispiel".
© Getty Images

Alec Baldwin imitiert Donald Trump

Wie in der Comedy-Sendung "Saturday Night Live" imitierte Alec Baldwin Donald Trump. "Ich will nur sagen, dass ich hier seit Langem in der Kälte stehe. Ich muss zur Toilette, ich muss pinkeln. Aber ich halte es zurück, ich halte es zurück. Ich werde nicht pinkeln. Ich gehe heute noch zu einer Veranstaltung im russischen Konsulat. Bis dahin halte ich es aus. Und wenn ich im russischen Konsulat bin, werde ich wirklich, wirklich lange pinkeln."

Damit spielte der Hollywoodstar auf das geleakte, angebliche Geheimdossier an, das Unterstellungen gegen Trump in Zusammenhang mit Prostituierten beinhaltet.

Cher und Mark Ruffalo sind gegen Trump

Doch der Schauspieler kann auch ernsthaft sein an diesem Abend. "Werdet ihr kämpfen? Werden wir 100 Tage Widerstand haben?", fragte er die jubelnde Menge enthusiastisch. "Diese Leute sind ein Schande, aber es gibt Hoffnung. Trump und Pence denken, dass ihr aufgeben werdet. Aber das ist die Sache mit New Yorkern: Ihr gebt nie auf."

Unterstützung bekamen Baldwin und De Niro außerdem von Julianne Moore, Mark Ruffalo, Regisseur Michael Moore, Cher und sogar New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio.

"Er regiert ohne Mandat", sagt Schauspielerin Julianne Moore in Anspielung auf drei Millionen Wählerstimmen, die Donald Trump weniger hatte als seine Konkurrentin Hillary Clinton. "Wir sind die Mehrheit. Gebt nicht auf."
"Er regiert ohne Mandat", sagt Schauspielerin Julianne Moore in Anspielung auf drei Millionen Wählerstimmen, die Donald Trump weniger hatte als seine Konkurrentin Hillary Clinton. "Wir sind die Mehrheit. Gebt nicht auf."
© Getty Images
Mark Ruffalo setzt sich ebenfalls gegen Donald Trump ein.
Mark Ruffalo setzt sich ebenfalls gegen Donald Trump ein.
© Getty Images
Michael Moore fordert beim "We Stand United"-Protest seine Mitbürger auf, ihre Repräsentanten im Kongress immer wieder anzurufen und sich zu beschweren.
Michael Moore fordert beim "We Stand United"-Protest seine Mitbürger auf, ihre Repräsentanten im Kongress immer wieder anzurufen und sich zu beschweren.
© Getty Images

Für Freitag und Samstag sind weitere Proteste gegen Donald Trump angekündigt. Beim "Women's March On Washington" am Samstag werden neben zahlreichen Aktivisten unter anderem auch die Schauspielerinnen Scarlett Johansson und Ashley Judd, DJane Samantha Ronson und erneut Regisseur Michael Moore erwartet.

iwe Gala

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