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Adele Erstmals spricht sie über die schlimmste Zeit ihres Lebens

Adele
© Lester Cohen / Getty Images
Adele enthüllt in einem Interview, wie sie ihren Kampf um ihre psychische Gesundheit gewonnen hat und wie schlimm es ihr wirklich ging.

Adele, 33, feiert aktuell den Erfolg ihres Comebacks, doch niemand ahnt, welch schlimme Zeiten die "Easy On Me"-Sängerin durchgemacht hat. In einem Interview mit dem "Rolling Stone Magazine" spricht Adele erstmals ausführlich darüber.

Adele: "Ich wollte einfach nicht aufstehen"

Ihre psychischen Probleme begannen 2019 während ihrer Scheidung von Simon Konecki, 47, mit dem sie den neunjährigen Sohn Angelo Adkins teilt. Adele erzählt, die Trennung und folgende Scheidung habe einen ganzen "Tsunami der Emotionen" bei ihr ausgelöst. Was darauf folgte, war ein Kampf mit Angstzuständen, gefolgt von Depressionen. Die Sängerin verrät, dass ihre psychischen Probleme sie derart übermannten, dass sie ihr Schlafzimmer gar nicht mehr verlassen wollte. "Ich wollte einfach nicht aufstehen. Ich lag einfach nur im Bett und habe den ganzen Tag die Serie 'Sopranos' geschaut. Ich wusste, dass ich irgendwie beschäftigt bleiben musste", so Adele offen über ihre bisher schlimmste Zeit. "Also fing ich an zu reisen, um mich wieder in Gang zu bringen. Jamaika, Griechenland, in eine Wüste Arizonas – ich reiste überall dorthin, wo angeblich brillante Energie vorhanden sein soll. Ich warf mich Hals über Kopf hinein und tat alles, was meine Angstzustände und Depressionen hätte lindern können.”

Süchtig nach Fitness

Neben dem Druck der Scheidung stellte sie fest, dass auch eine Glutenunverträglichkeit zu ihrer Depression beitrug. Um ihre Depression und Trägheit wieder in den Griff zu bekommen, rührte Adele für sechs Monate lang keinen Tropfen Alkohol an, denn auch das Trinken war mittlerweile etwas zu viel geworden. Der Star machte in den letzten Monaten eine dramatische Körpertransformation durch und gibt im Interview zu, dass sie "süchtig nach dem Besuch im Fitnessstudio" geworden ist. Sie erklärt: "Wenn ich meine Kraft und meinen Körper auf diese Weise verwandeln kann, dann kann ich das sicherlich auch mit meinen Emotionen. Das war es, was mich getrieben hat. Es fiel einfach mit all den emotionalen Ereignissen zusammen.”

Verwendete Quellen: Rolling Stone Magazine, Daily Mail

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