50 Cent Hatte der Rapper seine Finger im Spiel?

50 Cent
© instagram.com/50cent
Gegen US-Rapper 50 Cent und seine Crew wird derzeit ermittelt

Juwelier Robert Martin, Eigentümer von LAX Jewelry & Co., erhebt schwere Vorwürfe gegen Rapmogul 50 Cent, 39. Anfang Mai reisten beide für den "Kampf des Jahrhunderts", zwischen den Profiboxern Floyd Mayweather und Manny Pasquia, nach Las Vegas.

Martin erklärt, er habe Curtis James Jackson III alias 50 Cent in einem Nachtclub getroffen und mit ihm vor Ort ein Verkaufsgespräch geführt. Während der Verhandlung habe er dem Rapper eine Halskette und Armbanduhr im Wert von 250.000 US-Dollar präsentiert. Da 50 Cent mit dem Preis nicht einverstanden war, lehnte er ab. Im Anschluss wurde Martin von zwei Mitgliedern seiner Crew eingeladen, das Fitnessstudio von Profiboxer Floyd Mayweather zu besichtigen.

Getäuscht und ausgeraubt

Vor Ort erlebte er allerdings sein blaues Wunder: Die beiden Crewmitglieder bedrohten ihn mit zwei geladenen Pistolen und forderten ihn auf, den Schmuck auszuhändigen, wenn er heil aus der Sache rauskommen wolle. "Sie haben mich mit vorgehaltener Waffe ausgeraubt", klagt der Geschäftsmann an. Robert Martin händigte ihnen den Schmuck aus, woraufhin beide flüchteten. Martin hat Anzeige erstattet und die Ermittlungen laufen.

50 Cents Rechtsanwalt Scott Leemon streitet die Vorwürfe ab. Er dementiert die Anschuldigungen und betohnt, dass weder der Rapper noch Mitglieder seiner Crew etwas mit dem Überfall zu tun hätten.

Fraglicher Tathintergrund

Wenn 50 Cent neuen Schmuck möchte, könnte er ihn sich rein theoretisch problemlos leisten. Am fehlenden Kleingeld mangeld es ihm nämlich nicht. Das Privatvermögen des Künstlers wird auf 100 Millionen Euro geschätzt. Allein für seinen Auftritt am Vorabend des Boxkampfes soll der erfolgreiche Musiker eine Gage von 500.000 US-Dollar erhalten haben.

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