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"Um Himmels Willen"-Star Antje Mönning Das Urteil für ihren "Parkplatz-Striptease"

Antja Mönning in "Um Himmels Willen"
Antja Mönning in "Um Himmels Willen"
© Action Press
TV-Nonne Antje Mönning musste wegen ihres schlagzeilenträchtigen "Parkplatz-Striptease" vor Gericht und wurde zu einer Geldstrafe verdonnert

Nachdem Ex-"Um Himmels Willen"-Star Antje Mönning, 40, sich im Oktober einen Strafbefehl wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses einhandelte, muss die Schauspielerin nun eine Geldbuße in Höhe von 300 Euro zahlen.

Nackt-Nonne Antje Mönning: "Parkplatz-Striptease" belästigte Polizisten bei der Arbeit

Die TV-Nonne soll sich vor den Augen zweier Zivilpolizisten auf einem Parkplatz in Bayern "in aufreizender Weise präsentiert" und "mehrfach durch Anheben ihres Rockes ihren unbekleideten Scheidenbereich" entblößt haben, wie aus der Pressemitteilung des Amtsgerichts Kaufbeuren vom 04. Dezember 2018 hervorgeht. Außerdem habe sie "sexualisierte Bewegungen ausgeführt und in provozierender Weise Blickkontakt mit den Zeugen gesucht." Die betroffenen Polizisten fühlten sich dadurch in ihrer Arbeit gestört und filmten schließlich die Aktion, um Mönning wegen einer Ordnungswidrigkeit anzuklagen.   

"Um Himmels Willen"-Star erhält Geldstrafe

In der Hauptverhandlung am Dienstag, 04. Dezember 2018, wurde nun der Strafbefehl wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses gegen Antje Mönning zurückgewiesen, da ein solcher Tatbestand laut des Amtsgerichts Kaufbeuren eine "sexuelle Handlung von einiger Erheblichkeit" erfordere. Der "Parkplatz-Striptease" der selbsternannten Exhibitionistin erreiche die erforderliche Erheblichkeitsschwelle allerdings nicht - es handle sich um einen Grenzfall. Da das Verhalten der 40-Jährigen jedoch den Tatbestand der Belästigung der Allgemeinheit des Ordnungswidrigkeitengesetzes erfülle, wurde Mönning von der zu einer Geldbuße in Höhe von 300 Euro verurteilt. 

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Angeklagte kann das Urteil noch mit den Rechtsmitteln der Berufung oder der Revision anfechten. 

Verwendete Quellen:Pressemitteilung des Amtsgericht Kaufbeuren vom 04.12.2018

aen Gala

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