"Um Himmels Willen"-Nonne Antje Mönning: Strafbefehl wegen Straßen-Strip vor zwei Polizisten

Für die Schauspielerin und selbst ernannte Exhibitionistin Antje Mönning könnte ein Strip auf offener Straße nun richtig teuer werden

Antja Mönning in "Um Himmels Willen"

Hätte sie gewusst, vor wem sie da den Rock hochzieht, hätte sie sich wohl ein anderes "Opfer" für ihren Straßen-Strip gesucht. Nun kostet Schauspielerin Antje Mönning, 40, diese Aktion womöglich 1.200 Euro.

Antje Mönning bezeichnet sich als Exhibitionistin

Ja, richtig erkannt, Antje Mönning spielte von 2007 bis 2010 die Rolle der Schwester Jenny in der ARD-Serie "Um Himmels Willen" - eine Nonne. Mittlerweile hat sie die Kutte jedoch längst abgelegt und dreht überwiegend erotische Filme. In einem Interview mit der "Westdeutschen Zeitung" bezeichnete sich Mönning als Exhibitionistin, was sie besonders in ihren Filmen auslebt. Gereicht hat ihr das aber offenbar nicht. Denn nun zog sich Antje Mönning auch auf einem Parkplatz in Bayern aus - ausgerechnet vor den Augen von zwei zivilen Verkehrspolizisten.

Um Himmels Willen: Strafbefehl wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses

Die 40-Jährige trägt schwarze Stiefel, einen schwarzen Mini-Rock und ein transparentes Top. Mönning bewegt sich lasziv, zieht dann ihren Rock hoch und entblößt ihre Scham. Die Polizisten filmten die Aktion zur Beweissicherung - das Video liegt "Bild.de" vor. Denn anders, als man jetzt vielleicht denkt, fanden die beiden Herren die Sache gar nicht so angenehm. Sie stellten einen Strafbefehl wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses beim Amtsgericht Kaufbeuren. Auf Anfrage von GALA möchte das Gericht den Namen der weiblichen Angeklagten nicht bestätigen. Die Pressestelle beschreibt jedoch die Vorkommnisse und findet: "Der Ärgernis erregenden Weise ihrer Handlungen soll sich die Angeklagte bewusst gewesen sein." Konsequenz: 1.200 Euro Strafe.

Doch Antje Mönning sieht das anders, sie erklärt ihre Strip-Aktion bei "Bild.de" so: "Ich habe aus einer Laune heraus mit meinem Hintern gewackelt und mein Röckchen leicht angehoben. Dass es sich bei den Männern um Verkehrspolizisten handelt, konnte ich nicht erkennen."

Polizisten fühlten sich erheblich von Strip-Aktion gestört

Nun legte Mönning Einspruch ein. Ihr Anwalt Dr. Alexander Stevens bezweifelt, dass sich die Polizisten wirklich "erheblich gestört" fühlten. "Im Gegenteil war es dem Polizeibeamten ja augenscheinlich mühelos möglich, eine heimliche Videoaufzeichnung zu starten und das Kennzeichen des PKW zu notieren", so Stevens gegenüber GALA. Außerdem prangert er an: "Dass Exhibitionismus nach Wertung des deutschen Gesetzgebers nur für Männer strafbar ist, ist hinzunehmen und darf nicht durch eine faktisch analoge Anwendung des Amtsgerichts Kaufbeuren für weibliche Tatverdächtige umgangen werden."

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