"Mein Zuhause habe ich im Kopf"

Geschafft! Ivy Quainoo wurde zur "Voice of Germany" gewählt. Die kommenden Monate werden ganz schön intensiv für die 19-Jährige

Ivy Quainoo

Sie ist noch völlig außer Atem.

Wildfremde Menschen streckten ihr gerade noch die Hände entgegen oder nahmen sie zum Gratulieren in die Arme. Was ging in Ivy Quainoo nach ihrem Finalsieg bei "The Voice of Germany" vor? "Mein Kopf war leer, ich habe gar nicht verstanden, was um mich herum passiert", sagt die Berlinerin, als sie "Gala" zu ihrem ersten richtigen Interview trifft. Die nächste Zeit wird aufregend die 19-Jährige: Am Tag nach dem Finale dreht sie das Video zu ihrem Song "Do You Like What You See", anschließend beginnt die Arbeit an ihrem Album.

Sie wohnen noch bei Ihren Eltern in Neukölln, in nächster Zeit werden Sie die sicher nur selten sehen. Wie fühlt sich das an?

Ich war noch nie lange von meiner Familie getrennt. Ich werde sicher oft Heimweh bekommen, aber das kriege ich hin. Ich brauche keine Kuscheltiere oder andere Sachen, die mich unterwegs an sie erinnern sollen. Mein Zuhause mache ich nicht an materiellen Dingen fest, das habe ich in meinem Kopf.

Angststörungen nach Hörsturz

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©RTL / Gala

Ivy Quainoo mit ihren Coaches Alec "Boss" Völkel (l.) und Sascha "Hoss" Vollmer, direkt nach dem Finale in Berlin.

In Ihren Coaches haben Sie eine Ersatzfamilie gefunden, Alec und Sascha nennen Sie ja längst "kleine Schwester".

Ja, das ist super, auch weil ich keinen Bruder habe. Unser Verhältnis ist über die Monate sehr eng geworden. Wir haben auch privat sehr viel Zeit miteinander verbracht, meine Familie hat auch Alecs Eltern schon kennengelernt.

Welche Philosophie haben Ihnen Ihre Coaches mit auf den Weg gegeben

Ich soll immer ich selbst bleiben und Spaß am Job haben. Viele Musiker seien so im Terminstress, dass sie gar nicht realisieren, was sie alles erleben. Ich werde versuchen, die Zeit zu genießen. Mich auf den Moment zu konzentrieren und nicht so verkrampft in die ganze Geschichte hineinzugehen.

Wie war es, mit The BossHoss zu arbeiten

Man würde denken, die Jungs sind ständig nur auf Partys und machen nebenbei ein bisschen Musik. Aber das stimmt nicht. Alec und Sascha sind sehr professionell und sehr diszipliniert. Klar wurden sie bei den Proben auch mal streng. Das ist wichtig, denn Lob allein bringt einen schließlich nicht zu Höchstleistungen. Es gab keinen Moment, in dem ich die Jungs am liebsten vor die Tür gesetzt hätte.

Haben Sie schon eine Idee, was Sie sich von Ihrem ersten Geld gönnen

Ich werde den Führerschein machen. Dann kann ich mich mein Leben lang drüber freuen.

Sie sagen, Sie wollen für Ihren Erfolg kämpfen. Gibt es eine Sache, die Sie niemals tun würden

Mich für den "Playboy" nackt ausziehen. Für eine Kampagne der Peta würde ich aber darüber nachdenken. Ich bin Vegetarierin, und Tierschutz ist mir sehr wichtig. Denn nicht nur Menschen haben ihre Rechte.

Wenn Sie sich zur Erinnerung an "The Voice of Germany" ein Tattoo stechen lassen würden, was wäre das

Wahrscheinlich das Wort "Danke". Ich hätte sehr gerne ein Tattoo, aber ich habe es mich bisher nie getraut. Wahrscheinlich könnte ich auch in dieser Hinsicht von Alecs und Saschas Erfahrungen profitieren. Anna-Lena Koopmann

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