Chester Bennington begeht Selbstmord: "Linkin Park"-Sänger stirbt mit nur 41 Jahren

Schreckliche Nachrichten am Donnerstagabend (20. Juli): Wie US-Medien vermelden, starb der "Linkin Park"-Frontmann Chester Bennington

Chester Bennington

Es sind schreckliche Nachrichten, die am Donnerstag (20. Juli) aus Amerika um die Welt gehen: Chester Bennington, Frontmann der Band "Linkin Park", soll sich nach einem Bericht des Onlineportals "TMZ" umgebracht haben.

Chester Bennington begeht Selbstmord

Der 41-Jährige wurde demnach am Donnerstagmorgen von einem Angestellten leblos in seiner privaten Residenz in Los Angeles aufgefunden. Er soll zum Zeitpunkt des Auffindens allein im Haus gewesen sein, seine Familie sei auf Reisen, so "TMZ". Ein Obduktionsbericht gibt nun Gewissheit, darüber, dass der Sänger sich erhängt hat. In dem Bericht steht zudem, dass eine halbleere Flasche Alkohol in der Nähe des Toten gefunden wurde. Allerdings hinterlässt er keinen Abschiedsbrief. Bennington sprach offen darüber, jahrelang unter seiner Sucht nach Alkohol und Drogen sowie Depressionen gelitten zu haben. Er hinterlässt sechs Kinder von zwei Frauen.

Oliver Pocher

Zum Vatertag hat er eine Überraschung für Amira geplant

Amira Pocher
Amira Pocher moderiert zusammen mit ihrem Mann die neue Fernsehshow "Pocher - gefährlich ehrlich".
©Gala

Wurde die Trauer um seinen besten Freund Chris Cornell zu groß?

Noch Ende Mai zeigte sich der Musiker bei der Beerdigung seines engen Freundes, "Soundgarden"-Sänger Chris Cornell, sichtlich ergriffen. Auch Cornell litt unter psychischen Problemen und erhängte sich völlig unerwartet. Heute wäre Cornell 53 Jahre alt geworden.

Bandkollegen trauern um "Linkin Park"-Frontmann

Weitere Angaben und eine Bestätigung der Polizeikräfte stehen noch aus. Benningtons "Linkin Park"-Kollege Mike Shinoda twitterte jedoch bereits, dass er "geschockt" sei und sein Herz gebrochen. Er kündigte ein offizielles Statement der Band an, sobald man die Zeit finde, eines zu verfassen.

Auch Cornells Witwe Vicky wandte sich an den Kurznachrichtendienst, um ihrem Entsetzen Ausdruck zu verleihen: "Gerade als ich dachte, mein Herz könnte nicht mehr weiter brechen...Ich liebe dich T."

Man kann in diesen erschütternden Stunden der Familie von Chester Bennington nur viel Kraft wünschen. Die Nachricht vom Tod des Musikers ist ein riesiger Schock für die gesamte Musikindustrie und alle seine Fans.

Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Beratung über E-Mail ist ebenfalls möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Die Abschiede 2017: Um diese Stars trauern wir

Verstorbene Stars 2017

24. Dezember 2017: Heather Menzies-Urich (68 Jahre)  Schauspielerin Heather Menzies-Urich ist an Heiligabend an den Folgen eines Hirntumors im Alter von 68 Jahren verstorben. 
10. Dezember 2017: Otto Kern (67 Jahre)  Der deutsche Designer ist im Alter von nur 67 Jahren gestorben. Als "Hemdenkönig" bekannt geworden, erlag der Mode-Star in seiner Wahlheimat Monaco ganz unerwartet einem Herztod.
6. Dezember 2017: Johnny Hallyday (74 Jahre)   Er war Frankreichs Elvis Presley. Jetzt ist der französische Musiker und Schauspieler gestorben. In der Nacht zu Mittwoch ist Johnny Hallyday im Alter von 74 Jahren seinem Krebsleiden erlegen.
4. Dezember 2017: Christine Keeler (75 Jahre)   Sie war Model und Tänzerin. Besondere Bekanntheit hat Keeler in den Sechzigern erlangt, als sie eine Affäre mit dem britischen Kriegsminister John Profumo und zeitgleich mit dem sowjetischen Marineattaché und GRU-Agenten Jewgeni Iwanow eine Beziehung pflegte. Diese Dreiecksbeziehung wurde später als Profumo-Affäre bekannt und war 1963 einer der Gründe für den Fall der Regierung Harold Macmillans. Christine Keeler hat seit Längerem an einer Lungenerkrankung gelitten; nun ist sie gestorben.

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