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Cathy Hummels im Interview Über ihre erste Moderation und Body-Shaming

Cathy Hummels
© TVNow
Cathy Hummels hat ihren ersten großen Moderations-Job bei "Kampf der Realitystars - Schiffbruch am Traumstrand" ergattert. Ob sie selbst auch gerne Reality-TV schaut und wie sie die erneute Body-Kritik im Netz wahrnimmt, erzählt uns Cathy im GALA-Interview.

Cathy Hummels, 32, verknüpft man eigentlich nicht mit Reality-TV. Doch genau das ändert sich bald. Gegen die Vorstellung, selbst mal Kandidatin bei Formaten wie dem Dschungelcamp, "Promi Big Brother" und "Promis unter Palmen" für Unterhaltung zu sorgen, hat sich Cathy bisher strickt geweigert - und das tut sie auch weiterhin. Anders ist es hingegen, wenn es um ihren großen Traum geht, eine erfolgreiche TV-Moderatorin zu werden.

Und so nahm Cathy das Angebot, die neue RTLZwei-Show "Kampf der Realitystars - Schiffbruch am Traumstrand" zu moderieren, jubelnd an. Ob die Frau von Fußballer Mats Hummels, 31, auch als private Zuschauerin ihre Freude an Reality-TV hat und wie sie die erneute Body-Kritik im Netz wahrnimmt, erzählt uns Cathy im GALA-Interview.

GALA: Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer ersten großen Moderation bei "Kampf der Realitystars - Schiffbruch am Traumstrand". Was für Reaktionen haben Sie in den letzten Tagen erlebt?

Cathy Hummels: Die Reaktionen waren sehr positiv. Viele freuen sich auf das Format. Man weiß ja nicht, wie das in Zukunft mit Reality-TV überhaupt weitergeht.

Sie wollten selbst nie an Reality-TV-Shows teilnehmen. Ist es für Sie ein Unterschied, ob Sie selbst teilnehmen oder moderieren?

Absolut, für mich ist das ein großer Unterschied. Ich bin ja kein Reality-Star. Letztendlich ist mir immer wichtig, dass ich Spaß an der Sache habe. Und ich habe Spaß an Reality-TV, das hat halb Deutschland. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich die Moderatorin von "Kampf der Realitystars" sein darf.

Der Unterschied zum Beispiel zum Dschungelcamp ist, dass wir nicht eklig sind. Es werden keine Penisse gegessen, sondern es wird richtig gekämpft. Es geht auch um Köpfchen und körperliche Fitness. Und man wird nicht von den Zuschauern rausgewählt, sondern von den anderen Kandidaten. Das heißt, man muss auf der einen Seite gegeneinander kämpfen, aber auch sein Gesicht wahren und ein Teamplayer sein.

Das heißt, privat schauen Sie auch Reality-TV?

Ja, sehr gerne sogar. Ich muss nicht immer Bildungs-TV gucken. Hin und wieder schaue ich zum Beispiel "Frauentausch"; das finde ich total lustig. Ich arbeite sehr viel, muss mich von morgens bis abends konzentrieren und habe Verantwortung, abends will ich dann loslassen. Wenn ich meinen Sohn um acht Uhr ins Bett bringe, gönne ich mir eine sanfte Berieselung und will nicht mehr denken müssen. Deshalb ist Reality-TV so beliebt. Man muss nicht denken, sondern hat Spaß.

Sie würden aber nach wie vor nie selbst Kandidatin einer Reality-TV-Show sein wollen?

Selbst teilzunehmen, kommt für mich nicht in Frage.

Bei "Promis unter Palmen" gab es zuletzt einen Skandal, weil Claudia Obert von anderen Kandidaten gemobbt wurde. Ist so etwas immer noch Unterhaltung oder geht das zu weit?

Ich spreche mich selbst ja total gegen Mobbing aus, vor allem gegen Cyber-Mobbing und Body-Shaming.

Zum speziellen Fall, den Sie ansprechen, habe ich auch eine Meinung: Als Produktion muss man die Verantwortung übernehmen und "Stop" sagen, wenn sich alle gegen einen stellen. Und deswegen finde ich die Kritik schon gerechtfertigt.

Apropos Body-Shaming: Es gab in den letzten Tagen wieder viel Aufsehen um ein Bikini-Foto, das Sie gepostet haben. Viele User regen sich auf, Sie seien zu dünn. Sie kennen es nicht anders, es gibt seit Jahren immer wieder deswegen Kommentare. Beschäftigt Sie diese Kritik überhaupt noch?

Ich bin da mittlerweile total entspannt. Ich weiß einfach, wenn ich gewisse Dinge öffentlich mache und mein Herz öffne, mache ich mich angreifbar. Ich müsste das alles ja nicht tun, aber ich möchte in gewisser Weise ein Vorbild dafür sein, wie man mit Hate umgeht und mit Gerüchten aufräumen, die einfach nicht stimmen.

Es gibt immer Menschen, die ihren Dampf ablassen müssen und das Internet bietet dafür die beste Plattform. Ich glaube, viele Hater sind einfach selbst etwas unglücklich. Ich wünsche ihnen, dass sie ihr Glück finden und das sollten sie bei sich selber suchen.

"Kampf der Realitystars - Schiffbruch am Traumstrand" sehen Sie ab dem 22. Juli 2020 um 20:15 Uhr bei RTLZwei und anschließend auf TVNOW. Dann gibt es auch den zweiten Teil des Interviews, in dem Cathy überraschend privat über ihre fünfjährige Ehe mit Mats spricht.

Verwendete Quellen: eigenes Interview

Gala

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