'Givenchy'-Model Rüschen in XXL

'Givenchy'-Model
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Das Modehaus 'Givenchy' präsentierte sich gestern Abend in Paris mit riesigen Rüschen.

'Givenchy' zeigte am gestrigen Abend bei der Pariser Modewoche schlichte, aber elegante Ästhetik. Kreativdirektor Riccardo Tisci besann sich mit den Stoffen, die er wählte, auf das Erbe des Hauses. Schlichte Linien in Taft, edle Seide und Radzimir verzierte der Designer mit überdimensionalen Rüschen und erinnerte damit an seine Wurzeln und den Hang zu Gothic-Mode.

Beim ersten Look in leuchtendem Hellblau handelte es sich um ein schlichtes, knielanges Kleid, das mit nur einem langen Ärmel ausgestattet war. Im Brustbereich dominierte ein überdimensionaler Rüschenkragen in Halbmondform. Dieser Look eignete sich perfekt zur Eröffnung der Schau und machte den Weg frei für die weitere Kollektion. Ein Outfit zeigte schwarze, lange Hosen, die mit einem Tunika-Kleid kombiniert wurden. Auch dieses verfügte über nur einen Ärmel, während die andere Seite von der Schulter bis zur Taille komplett aus großen Rüschen bestand. Hosenanzüge in Schwarz und Weiß, meist mit schlichter Zigarrettenform im Beinbereich und übergroßen Jacketts waren ein großes Thema. Später mischte der Designer eine Spur taupe in die Kreationen und fügte schlichten Hosen lange, edle Westen hinzu, die äußerst elegant wirkten. Tisci zeigte eine atemberaubende Abendkollektion aus Roben in Säulenform in den Farben Schwarz und Weiß. Ein Look zeigte ein Model im hochgeschlossenen, schwarzen Top in Latzoptik, das mithilfe großer, transparenter Chiffon-Ärmel in ein tragbares, elegantes Party-Outfit transformiert wurde.

Auch das Haus 'John Galliano' präsentierte gestern seine neue Kollektion, erstmalig unter der Federführung von Kreativdirektor Bill Gaytten, der bereits mit 'Dior' Erfolge feierte. Seine Entwürfe fielen etwas schlichter aus, als man es von dem Label gewohnt ist, dennoch erschien die Kollektion alles andere als langweilig. Programmgemäß wurde "Geisha"-Optik präsentiert, die sich in Kleidern widerspiegelte die an Kimonos erinnerten. Weiß, Schwarz und Rottöne, mal kurz und mal voller Volumen, einige davon bodenlang, zierten den Laufsteg. Andere Kreationen verfügten über taillierte Tops, die Platz machten für ausladende Röcke, während weitere von Bändern oder Schleifen im Taillenbereich geschmückt wurden. Auch bauchfreie Oberteile, wie man sie bereits des Öfteren diese Woche in Paris gesehen hatte, waren Bestandteil der Kollektion. Unter den Designern, die heute mit ihren Frühjahr/Sommer-2013-Entwürfen in Paris aufwarten, befinden sich Stella McCartney und Giambattista Valli. Mit Spannung wird auch die Schau des Labels 'Laurent Paris' erwartet.

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