"Empire"-Star Jussie Smollett: Die Anklage wurde fallengelassen

In 16 Vergehen musste sich "Empire"-Star Jussie Smollett vor Gericht verantworten. Jetzt ist die Anklage überraschend fallengelassen worden, das bestätigten seine Anwälte

Jussie Smollett muss sich in 16 Anklagepunkten vor Gericht verantworten

Anfang März geriet "Empire"-Star Jussie Smollett, 36, in die internationalen Schlagzeilen. Wie unter anderem "CNN" und weitere Medien übereinstimmend berichteten, wurden dem Schauspieler mehrere Vergehen vorgeworfen. Demnach erhob eine Grand Jury im Bezirk Cook County Anklage in 16 Punkten. Smollett wurde vorgeworfen, einen gegen ihn gerichteten rassistischen und homophoben Angriff erfunden zu haben. Er soll sich davon erhofft haben, dass seine Karriere vorangetrieben wird. In einem Prozess sollte er sich unter anderem für Falschaussagen gegenüber den Behörden verantworten. Die vielen Vergehen hätten ihm bis zu drei Jahre Haft einbringen können.

Jussie Smollett: Anklage fallengelassen

Heute nun die überraschende Wendung: Jussie Smollett gilt nicht länger als Angeklagter. Am heutigen Dienstagmorgen (26. März) wurde der Schauspieler zu einer außerordentlichen Anhörung gerufen. In dieser wurde verkündet, dass alle Anklagepunkte fallengelassen wurden, so berichten verschiedene US-Medien übereinstimmend. Die Staatsanwaltschaft des Staates Cook County befand, das Fallenlassen der 16 Anklagen sei "eine gerechte Verfügung und angemessene Lösung". 

Jussie Smolletts Anwälte teilten indes mit, dass der Schauspieler "von dieser tragischen Anklage reingewaschen" wurde, so schreibt "USA Today". Weiter heißt es in der US-amerikanischen Presse, dass der 36-Jährige verunglimpft und voreilig verurteilt worden sei. "Jussie ist erleichtert, diesen Fall hinter sich zu haben und freut sich sehr darauf, sich auf seine Familie, Freunde und Karriere zu konzentrieren", schreibt das Blatt.

Wurde Smollett vom Opfer zum Täter?

Smollett hatte am 29. Januar Aufsehen erregt, als er behauptete, von zwei unbekannten Männern überfallen, geschlagen und gedemütigt worden zu sein. Eine Woche zuvor habe er zudem einen Drohbrief an seinen Arbeitsplatz, 20th Century Fox, geschickt bekommen. Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft jedoch herausgefunden haben will, soll das Ganze von dem Schauspieler selbst fingiert worden sein – so der Vorwurf. Die Angreifer seien zwei Brüder von ihm gewesen, den Brief habe er selbst verfasst. Heute wurde er von diesen Vorwürfen nun freigesprochen und kann auf eine baldige Rehabilitierung hoffen.

Verwendete Quelle: SpotOn / USA Today

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