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Shakira Sie spricht erstmals offen über die Trennung von Gerard Piqué

Shakira
Shakira
© Rich Graessle/PPI/Icon Sportswire / Getty Images
Shakira und Gerard Piqué gaben vor vier Monaten ihre Trennung bekannt. Seitdem hüllte sich die Sängerin in Schweigen – bis jetzt. Erstmals spricht sie in einem Interview über das schmerzhafte Liebesaus und erklärt, wie sie und ihre Kinder mit der Situation umgehen.

Es ist kein einfaches Jahr für Shakira, 45. Sie selbst bezeichnet ihre derzeitige Situation sogar als ihre "dunkelste Stunde". Im Juni gab sie ihre Trennung von Gerard Piqué, 35, bekannt, mit dem sie die zwei gemeinsamen Söhne Milan, 9, und Sasha, 7, hat. Als ihr Vater sie in Barcelona besuchte, um sie nach dem Liebesaus zu unterstützen, stürzte er und erlitt ein Subduralhämatom, eine Einblutung zwischen zwei Hirnhäuten, das umgehend operiert werden musste. Eine Woche später stürzte er erneut und brach sich mehrere Knochen im Gesicht. Zeitgleich muss sie sich vor der spanischen Regierung wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung rechtfertigen. 

Shakira über "die schwerste, dunkelste Stunde" ihres Lebens

In all dem Chaos versucht die Sängerin nicht nur, ihre Kinder zu schützen, sondern hat auch ein neues Album fertiggestellt – das erste seit fünf Jahren. "In meinem Fall ist Songs schreiben wie zum Therapeuten gehen, nur günstiger", scherzt sie im Interview mit dem Modemagazin "Elle". Es helfe ihr, ihre Gefühle zu verarbeiten und sie zu verstehen – und zu heilen. "Und ich habe das Gefühl, zu diesem Zeitpunkt meines Lebens, was vermutlich die schwerste, dunkelste Stunde meines Lebens ist, bringt die Musik Licht ins Dunkel."

Über ihre Trennung von dem Fußballprofi zu sprechen, der sie während ihrer zwölfjährigen Beziehung mehrfach betrogen haben soll, fällt Shakira noch immer schwer. Nicht zuletzt, weil sie in der Öffentlichkeit steht. "Es ist nicht nur für mich, sondern auch für meine Kinder schwer gewesen. Unglaublich schwer. Draußen vor meinem Haus kampieren Paparazzi rund um die Uhr. Und es gibt keinen Ort, an dem ich mich mit meinen Kindern vor ihnen verstecken kann, außer in meinem eigenen Haus. Wir können nicht wie eine normale Familie im Park spazieren oder ein Eis essen gehen, ohne dass uns Paparazzi folgen", schildert sie ihre Situation. 

"Manchmal habe ich das Gefühl, dass das alles ein böser Traum ist"

Vor allem ihre Kinder versucht sie, in dieser Zeit bestmöglich zu schützen, denn "das ist meine wichtigste Aufgabe im Leben". Doch auch sie werden in der Schule und im Internet mit unangenehmen Nachrichten konfrontiert. "Ich versuche, die Situation so gut wie möglich vor ihnen zu verbergen. Es ist wirklich beunruhigend für zwei Kinder, die versuchen, die Trennung ihrer Eltern zu verarbeiten. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass das alles nur ein böser Traum ist und dass ich irgendwann aufwachen werde", so die 45-Jährige. 

Gerard Piqué und Shakira
Gerard Piqué und Shakira
© Europa Press Entertainment / Getty Images

Das Wohl ihrer gemeinsamen Kinder steht für die Kolumbianerin an erster Stelle. Das ist wohl auch der Grund, warum sie kein böses Wort über ihren Ex verliert, mit dem sie nun eine Einigung für das Sorgerecht finden muss. "Unabhängig davon, wie es geendet ist oder was Gerard und ich als Ex-Partner füreinander empfinden", so Shakira, "ist er der Vater meiner Kinder. Wir haben eine Aufgabe für diese beiden Jungen zu erledigen, und ich glaube daran, dass wir herausfinden werden, was das Beste für ihre Zukunft und ihre eigenen Lebensträume ist und was eine faire Lösung für alle Beteiligten darstellt."

Die Musikerin und der spanische Fußballer lernten sich im Rahmen der WM in Südafrika kennen, der im Video für ihre Hymne "Waka Waka" zu sehen ist. Die beiden verliebten sich und gründeten eine Familie. Sohn Milan erblickte 2013 das Licht der Welt. Für ihr Familienglück steckte Shakira in Sachen Karriere zurück. "Ich kann nur sagen, dass ich alles, was ich hatte, in diese Beziehung und meine Familie gesteckt habe", resümiert sie. Sie habe ein nomadisches Leben geführt. Als ihr Ältester jedoch in die Schule kam, habe sie gewusst, dass sie sich für einen festen Wohnort entscheiden müsste. "Ich habe meine Karriere zurückgestellt und bin nach Spanien gekommen, um ihn [Gerard Piqué] zu unterstützen, damit er Fußball spielen und Titel gewinnen kann. Und es war ein Opfer der Liebe."

Verwendete Quelle: elle.com, usz.ch

spg Gala

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