Michelle Williams: Mit diesem bewegenden Geständnis schockt sie ihre Fans

Michelle Williams spricht in einem Interview offen über die dunklen Seiten des Lebens als Pop-Star 

Die Sängerin Michelle Williams, 37, stand fünf Jahre mit Beyoncé. 36, und Kelly Rowland, 36, als ''Destiny's Child'' auf den großen Bühnen dieser Welt. Millionen von Fans, ein gut gefülltes Konto, ein Hit nach dem anderen - Williams hatte ein Leben, von dem viele träumen. Sie jedoch dachte an: aussteigen.

Michelle Williams hatte Depressionen

In der Fernsehsendung ''The Talk'' am Mittwoch dieser Woche (18. Oktober) sprach Michelle Williams offen über ihre Depressionen und die schwierige Zeit im Rampenlicht: ''Ich war in einer der erfolgreichsten Girl-Bands aller Zeiten und hatte Depressionen." Seit ihrem 13. Lebensjahr leidet die US-amerikanische Sängerin unter der Krankheit. Diese hatte sie anfangs nicht realisiert. In der Show erklärte sie: ''Ich glaube, wenn ich mit 25 Jahren gewusst hätte, dass ich unter Depressionen leide, hätte ich das auch bekannt gegeben.'' Erst mit 30 Jahren habe sie bemerkt, was wirklich hinter ihrer niedergeschlagenen und traurigen Stimmung stecke.

''Destiny's Child''-Star wollte sich das Leben nehmen

Doch bis dahin war es ein schwerer Weg. Als Michelle mit ''Destiny's Child'' an der Spitze der Charts war, spielte sie sogar mit dem Gedanken, sich das Leben zu nehmen. Als sie damals ihren Manager Mathew Knowles, 65, davon erzählte, stieß sie auf wenig Verständnis. Er habe ihr zu verstehen gegeben, dass sie einen Multi-Dollar-Vertrag unterschrieben habe, bald auf Tour gehe und keinen Grund dazu habe, deprimiert zu sein. ''Also dachte ich, dass ich bloß müde bin'', erklärt die 37-Jährige heute in ihrem Geständnis. Doch die Depressionen wurden immer schlimmer, ließen sich nicht mehr ignorieren: "Dann kam der Punkt an dem ich selbstmordgefährdet war und ich aus der Band aussteigen wollte.'' 2005 trennte sich die Band offiziell. 

Sie möchte anderen Mut machen

Nach der TV-Show am Mittwoch bedankte sich die Ex-Girlgroup-Sängerin dafür, dass sie ihre Geschichte erzählen durfte. ''Danke für den sicheren Ort über Depressionen und dem Bewusstsein für psychische Gesundheit zu sprechen! Hab keine Angst davor dir Hilfe zu holen!'', schreibt Michelle Williams auf Twitter. 


Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Beratung über E-Mail ist ebenfalls möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Zwischen Erinnerung und Gegenwart

So sehen die Stars der 2000er-Jahre heute aus

Mit "Never Ever", "Under the Bridge", "Pure Shores" und "Black Coffee" landen die All Saints ab dem Jahr 1997 einen Radio-Hit nach dem anderen. Zur vierköpfigen Girlband gehören die Schwestern Natalie und Nicole Appleton sowie die Sängerinnen Melanie Blatt und Shaznay Lewis. Seit ihrer Gründung sind mittlerweile viele Jahre vergangen, doch die All Saints gibt es als Band – mit kleinen Unterbrechungen – immer noch! Sie haben sich nur etwas verändert ...
Ihre Leidenschaft zum Singen hat Natalie Appleton nie verloren: Auch jetzt steht sie noch gern zusammen mit den All Saints auf der Bühne – meidet sonst aber das Rampenlicht. Die Zweifach-Mama ist mit "The Prodigy"-Mitglied Liam Howlett verheiratet und führt ein eher ruhiges Leben in London.
Natalies jüngere Schwester Nicole Appleton ist ebenfalls ein festes Mitglied der All Saints. Gemeinsam mit der Band steht sie auch heute noch auf der Bühne und singt die gemeinsamen Hits. Rund sechs Jahre ist sie mit "Oasis"-Sänger Liam Gallagher verheiratet – im Jahr 2014 folgt die Scheidung. Mit dem gemeinsamen Sohn Gene wandert Nicole aus und zieht nach Ibiza, zu einer alten Bekannten ...
Denn Band-Mitglied Melanie Blatt hat Land und Leute der Mittelmeerinsel schon längst für sich entdeckt und siedelt samt Tochter Lilyella ebenfalls um. Die Alleinerziehende könne sich dort ganz auf sich selbst konzentrieren und vom Trubel des stressigen Showbiz erholen, so Melanie.

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©Gala


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