VG-Wort Pixel

Simone Hanselmann "Aktuell bin ich kein Single mehr"

Simone Hanselmann
Simone Hanselmann
© imago images
Simone Hanselmann feierte bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ihren Durchbruch, seit drei Jahren steht das Ex-Model für "Der Bergdoktor" vor der Kamera. Aktuell mit einem Fake-Babybauch: "Das ist fürchterlich umständlich!"
Simone Hanselmann, 41, hält ihr Privatleben gerne privat. Trotzdem vertraut die Schauspielerin GALA im Interview an, dass sie eine neue Liebe hat. Und, wie sie und ihre Tochter den Lockdown samt Homeschooling gemeistert haben. "Spaß gemacht hat das nur bedingt", so Hanselmann. "Aber wir hatten zum Glück keine großen Probleme."

Simone Hanselmann: "Ein Babybauch ist nicht das gemütlichste Accessoire"

Privat läuft bei Simone Hanselmann aktuell also alles rund, ihre Rolle Franziska Hofstetter in "Der Bergdoktor" hat hingegen in der 14. Staffel der beliebten ZDF-Serie ganz schön zu kämpfen: Franziska ist schwanger – von ihrem Ex-Freund Martin Gruber (Hans Sigl, 51), der bald seiner Lebensgefährtin Anne (Ines Lutz, 37) das Ja-Wort geben will. Simone Hanselmann ist 2013 Mutter geworden, acht Jahre später einen Fake-Babybauch zu tragen, empfindet sie als "fürchterlich umständlich". 
GALA: Martin Gruber ist ein echter Frauenheld. Ist das der Typ Mann, der Ihnen auch privat gefallen würde?
Simone Hanselmann: Martin Gruber hat einen ganz eigenen Charme und deswegen kann ich gut verstehen, wieso die Frauen ihm reihenweise verfallen. Ein Mann, der immer alles im Griff hat, sich kümmert und für jeden einsetzt, ist natürlich wahnsinnig attraktiv. Und dann hat er auch noch Humor und Charme. (lacht) Der Bergdoktor ist eben auch eine fiktive Heldenfigur, die es so vielleicht im wahren Leben gar nicht gibt …
In einem Interview von Ihnen mit der "Berliner Morgenpost" aus dem Jahr 2019 habe ich gelesen, dass Sie Single sind. Können und wollen Sie mir vielleicht ein Update geben?
(lacht) Ich rede nicht viel über mein Privatleben, aber ich kann Ihnen verraten, dass diese Meldung überholt ist: Aktuell bin ich kein Single mehr.
2013 waren Sie mit Ihrer Tochter schwanger, jetzt, knapp acht Jahre später, tragen Sie wieder einen (Fake-)Babybauch. Ein schönes Gefühl?
Das ist fürchterlich umständlich und ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich so einen Bauch momentan im wahren Leben nicht habe! (lacht) Natürlich ist es schön, schwanger zu sein und sich auf sein eigenes Kind zu freuen, aber es ist natürlich auch wahnsinnig anstrengend – vor allem beim Drehen ist ein Babybauch nicht das gemütlichste Accessoire.
Und weil wir ja doch hin und wieder Besuch von Touristen bekommen die versuchen, die "Bergdoktor"-Sets und Dreharbeiten zu sehen, musste ich mich oft hinter Kolleginnen und Kollegen oder Regenschirmen verstecken, weil Franziskas Schwangerschaft ja unbedingt geheim bleiben musste. (lacht) In längeren Drehpausen konnte ich den Bauch aber abnehmen – das geht im wahren Leben ja auch nicht.
An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Instagram integriert.
Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsphäre zu schützen.
DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN
Hier können Sie die Einstellungen für die Anbieter ändern, deren Inhalte sie anzeigen möchten. Diese Anbieter setzen möglicherweise Cookies und sammeln Informationen zu Ihrem Browser und weiteren, vom jeweiligen Anbieter bestimmten Kriterien. Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.
Ihre Tochter ist mittlerweile schulpflichtig. Wie haben Sie die letzten Monate im Lockdown und mit Homeschooling erlebt?
Spaß gemacht hat das nur bedingt. Ich finde es natürlich besser, wenn die Kinder wie gewohnt zur Schule gehen können. Meine Tochter und ich hatten aber zum Glück keine großen Probleme, trotzdem bin ich jetzt heilfroh, dass die Schulen zum Teil wieder öffnen.

"In dieser Zeit haben viele Leute weniger Geld in der Tasche, ich jetzt auch"

Musste Sie Projekte pandemiebedingt verschieben oder absagen?
Ja, ich habe etwas weniger gearbeitet, um meine Tochter vernünftig beschulen, bespaßen und bekochen zu können. Sonst wäre ich ihr nicht gerecht geworden. In dieser Zeit haben viele Leute weniger Geld in der Tasche, ich jetzt auch, aber ich habe glücklicherweise noch Arbeit gehabt. Wichtig war mir, dass es trotzdem reicht und es meiner Tochter in dieser schwierigen Zeit gutgeht.
Welche Fächer klappen denn besonders gut oder schlecht?
Ich will jetzt nicht zu sehr aus dem Nähkästchen plaudern und meine Tochter irgendwie bloßstellen, ich kann nur von mir sprechen und zum Glück komme ich mit dem Stoff aus der Grundschule ganz gut mit. Da verstehe ich noch alles. (lacht) Bei Mathematik- oder Chemie-Stoff aus der Oberstufe wäre ich hingegen ganz schön aufgeschmissen.
Sie zeigen Ihre Tochter auf Instagram nur selten – wenn, dann gibt es nur Fotos von hinten. Finden Sie es problematisch, dass viele Prominente Ihre Kinder ständig in den sozialen Netzwerken präsentieren?
Ich möchte mir nicht anmaßen, über andere zu urteilen, ich kann nur für mich sprechen und als meine Tochter geboren wurde, waren Kinderfotos auf Instagram noch gar nicht so ein großes Thema. Mir war nur wichtig, dass meine Tochter ein ganz normales Leben hat und unbeschwert aufwachsen kann. Natürlich wird sie in ein paar Jahren auch die sozialen Medien nutzen, aber dann möchte ich nicht, dass für sie unangenehme oder peinliche Fotos im Netz kursieren.
Intime Kinderfotos gehören für mich in Fotoalben, die nur in den eigenen vier Wänden geöffnet werden, und nicht ins Internet, in einen öffentlichen Account, auf den jeder Zugriff hat. Wenn meine Tochter später als Teenager Kinderbilder ins Netz stellen will, kann sie das gerne tun – ich habe aber nicht das Recht dazu.
An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Instagram integriert.
Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsphäre zu schützen.
DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN
Hier können Sie die Einstellungen für die Anbieter ändern, deren Inhalte sie anzeigen möchten. Diese Anbieter setzen möglicherweise Cookies und sammeln Informationen zu Ihrem Browser und weiteren, vom jeweiligen Anbieter bestimmten Kriterien. Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.
Sie sind Patin und Botschafterin für die SOS-Kinderdörfer im Kongo. Spielt das in Ihrer Erziehung auch eine Rolle?
Natürlich versuche ich meiner Tochter regelmäßig zu vermitteln, dass die Zustände hier in Deutschland nicht selbstverständlich sind und wir wahnsinniges Glück haben, so privilegiert leben zu dürfen.

Unter dem Motto "Entertainment in der Krise" spricht GALA während der Coronakrise mit Künstlerinnen und Künstlern über all das, was sie beruflich und privat bewegt.

Verwendete Quellen: eigenes Interview
Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken