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"Big Brother" Kandidaten erfahren von der Corona-Pandemie

"Big Brother": Jochen Schropp und Dr. Andreas Kaniewski klären die Bewohner über die Corona-Pandemie auf
"Big Brother": Jochen Schropp und Dr. Andreas Kaniewski klären die Bewohner über die Corona-Pandemie auf
© Sat1
Seit dem 10. Februar befinden sich die "Big Brother"-Kandidaten in Isolation. Abgeschottet vom sozialen Leben außerhalb des Containers hatten sie von der  Corona-Pandemie bisher nichts mitbekommen. Nun klärte Moderator Jochen Schropp die Bewohner auf. 

Das Coronavirus ist DAS Thema der Stunde. Promis rufen Fans auf, in freiwilliger Quarantäne zu bleiben. Unter dem Hashtag #stayhome [zu Deutsch: "Bleibt zu Hause"] bekunden Menschen aus aller Welt ihre Empathie und Solidarität, zeigen, wie sie dazu beitragen, dass die Ausbreitung des Virus verlangsamt wird. Die Bewohner der diesjährigen "Big Brother"-Staffel sind bereits seit dem 10. Februar vom sozialen Leben abgeschnitten, haben keinen Kontakt zu Freunden oder ihren Familien. Die Entwicklung der Corona-Pandemie ging somit komplett an ihnen vorbei. Nun wurden die Kandidaten allerdings über die Ausbreitung und Maßnahmen aufgeklärt. 

"Big Brother"-Kandidaten unter Schock

Am Dienstagabend (17. März) erklärten Jochen Schropp, 41, und der "Big Brother"-Arzt Dr. Andreas Kaniewski den Bewohner die Situation außerhalb ihres Container-Kosmos. Dazu wurden ihnen einige News-Beiträge vorgespielt, um die ernste Lage zu verdeutlichen. Ein Schock. Unsicherheit machte sich schnell breit, einige der Bewohner brachen sogar in Tränen aus. Die Angst um Angehörige, von denen sie seit Wochen nichts gehört haben, ist riesig. Michelle etwa äußert direkt, wie sehr sie um ihre Mutter, die mit 55 Jahren und einer Lungenerkrankung zur Risikogruppe zählt, bangt. 

Video-Botschaften der Familien

Um Pat, Rebecca, Michelle und die anderen Bewohner ein wenig zu beruhigen, versicherte Schropp ihnen, dass sie jederzeit über den Gesundheitszustand ihrer Familien informiert werden würden. Mit Video-Botschaften gaben die Liebsten der Bewohner Entwarnung und versicherten den TV-Show-Teilnehmern, dass sie im "Big Brother"-Container bleiben sollen. Dennys Schwester Mandy bittet ihren Bruder, sich keine Sorgen zu machen: "Allen Familienmitgliedern und Freunden geht es gut, wir sind fit und gesund." Ebenso raten auch die anderen Angehörigen den Teilnehmern, im Container zu bleiben und die freiwillige Quarantäne fortzusetzen. 

Ex-"Big Brother"-Kandidat Jürgen Milski kennt die Situation

Im Jahr 2000 nahm Jürgen Milski, 56, an der TV-Show teil und kann sich daher gut in die Lage der Kandidaten hineinversetzen. Auch er hatte damals einige Überraschungen erleben müssen, als er nach Wochen aus dem "Big Brother"-Haus kam. Allerdings waren das nur Kleinigkeiten im Vergleich zu der Corona-Pandemie. Er ist der Meinung, dass "Sat.1" richtig gehandelt hat, den Teilnehmern die Ausnahmesituation zu erklären. "Das ist fair, so etwas sollten die wissen. Aber ich denke, dass trotzdem alle drin bleiben werden. Das ist ja auch eine Art Quarantäne, der Container ist gerade der weltweit sicherste Ort", findet das "Big Brother"-Urgestein.

Verwendete Quellen: Sat.1, bild.de, t-online.de

jna Gala

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