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Motsi Mabuse im GALA-Interview So hat Motsis Mutter für sie gekämpft

Motsi Mabuse
© Getty Images
Die "Let’s Dance"-Jurorin spricht in GALA über ihr neues Leben und warum auf Mama Dudu immer Verlass ist 

Schön schwanger und auch noch so engagiert! Gerade erst tanzte Motsi Mabuse über den roten Teppich des GALA SPA AWARDS in Baden-Baden. Nun erzählt sie uns von ihrem neuen Baby. Denn die "Let’s Dance"-Jurorin will noch mehr Gutes tun. Ab sofort ist die Botschafterin der Initiative "Cotton made in Africa“, die von Dr. Michael Otto gegründet worden ist. Motsi möchte die Baumwollbauern in Afrika unterstützen – und ganz besonders die Frauen, die es in ihrer Heimat alles andere als leicht haben. Mit GALA sprach sie über ihre neue Aufgabe und verrät, wie sie Trump loswerden will und warum ihre Mutter immer die größte Stütze in ihrem Leben war. 

Als Botschafterin von "Cotton made in Africa“ wollen Sie afrikanischen Frauen eine starke Stimme in der Öffentlichkeit verleihen. Warum?
Motsi Mabuse: Die Gleichberechtigungen zwischen Männern und Frauen existiert in Afrika so noch nicht. Dabei lastet auf den Schultern der Frauen so viel. Ich möchte Baumwollbäuerinnen darin unterstützen, sich aus eigener Kraft ein besseres Leben aufzubauen. Und mir gefällt der Gedanke der Hilfe zur Selbsthilfe. Denn die Initiative versorgt die Bauern nicht mit Spendengeldern, sondern bietet ihnen zum Beispiel eine bessere Ausbildung.

Wie sind Sie erzogen worden?
Motsi Mabuse: Mein Vater wollte, dass meine Schwestern und ich auf eigenen Beinen stehen können. Meine Mutter war mir dabei immer die größte Inspiration und Hilfe. Als Lehrerin hat sie nicht viel verdient. Für uns Kinder hat sie zusätzlich Nebenjobs angenommen. Sie hat Blumen verkauft oder bei einem Caterer gearbeitet, damit ich für meine Tanzkarriere nach Europa reisen konnte. Sie hat sich das Nähen beigebracht, um mir und meine Schwestern Tanzkleider  zu schneidern, weil diese sonst einfach zu teuer gewesen wären. 

Können Sie sich vorstellen, Ihren Lebensabend in Südafrika zu verbringen?
Motsi Mabuse: Dafür bin ich inzwischen viel zu deutsch. (lacht) Um genau zu sein, verbringe ich bereits dieses Jahr die Hälfte meines Lebens in Deutschland.

Mit welcher Person der Geschichte würden Sie gerne einmal zu Abend essen?
Motsi Mabuse: Ich würde gleich eine ganze Runde einladen. Am Tisch säßen Nelson Mandela, Oprah Winfrey, Muhammad Ali, John F. Kennedy, Ghandi und Mutter Teresa. Dann würde ich sagen: "Okay Guys, lasst uns reden: Was machen wir mit Donald Trump?“

Gala

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