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Julia Stegner im GALA-Interview Topmodel und Supermama!

Topmodel Julia Stegner
Topmodel Julia Stegner
© Getty Images
Julia Stegner gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Models Deutschlands. Die Münchnerin lebt zurzeit jedoch in New York. Was sie dort macht, wie ihr Alltag als Mama aussieht und wie ihre nächsten Projekte aussehen werden, darüber sprach sie exklusiv mit GALA

GALA: Endlich mal wieder in der Heimat – wie fühlt sich das an?

Stegner: Ich freue mich immer, wenn ich nach Deutschland kommen kann. Leider bin nur noch wenig hier, das letzte Mal war es zu Weihnachten. Meine Tochter reist nämlich gar nicht gern. Jetzt war sie im Flieger die ganze Nacht wach.

GALA: Seit elf Jahren leben Sie in New York. Könnten Sie sich vorstellen, wieder nach Deutschland zu ziehen?

Stegner: Ja, könnte ich. Aber ich weiß nicht, ob mein Mann von der Idee so begeistert wäre. Andererseits können wir uns auch nicht vorstellen, für immer mit Kind in New York zu leben. Mein Mann ist in Australien aufgewachsen, am Wasser, ich in der Nähe von München mit den -Bergen. Etwas mehr Natur für Emma wäre schon schön.

GALA: Spricht Emma deutsch?

Stegner: Sie wächst zweisprachig auf, aber sie spricht mehr englisch als deutsch. Ab September geht sie in den deutschen Kindergarten in New York, da wird das dann hoffentlich mehr.

GALA: Wie sieht für Sie ein normaler Tag in New York aus?

Stegner: Mein Tag besteht aus Muttersein. Wir frühstücken, spielen. Um elf gehe ich zum Pilates – das ist die einzige Sache, die ich für mich mache. Danach einkaufen, Mittagessen, Park. In New York bin ich einfach Hausfrau.

GALA: Viele Models standen kurz nach der Geburt ihrer Kinder schon wieder auf dem Laufsteg, Sie dagegen haben in letzter Zeit nur wenig gearbeitet. Warum?

Stegner: Weil ich festgestellt habe, dass das Vereinbaren von Kind und Karriere gar nicht so leicht ist, wie es immer klingt. Für mich war es schwer, meine Tochter allein zu lassen, wenn ich arbeiten musste. Das ging mir übrigens vorher auch schon mit meinem Hund so. (lacht) Also habe ich beschlossen, erst mal überwiegend Mutter zu sein. Zwei Jahre lang war ich fast eine „stay at home mum“. Im Februar war ich jetzt das allererste Mal ohne Emma verreist, das war hart.

GALA: Und jetzt?

Stegner: Für mein Kind musste der Job erst mal zurückstehen. Mutter sein ist super, aber jetzt geht’s auch im Job wieder los.

GALA: Gibt es schon konkrete Pläne?

Stegner: Der Plan ist: nicht mehr so viele Angebote ablehnen, mehr ja sagen!

Stefanie Böhm Gala

Special: Pflege + Anti-Aging


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