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Tom Beck Schweißtreibende "The Masked Singer"-Zeit

Tom Beck ließ sich Anfang des Jahres als "Masked Singer"-Gewinner feiern.
Tom Beck ließ sich Anfang des Jahres als "Masked Singer"-Gewinner feiern.
© ProSieben / Willi Weber
"The Masked Singer"-Gewinner Tom Beck spricht über die größte Herausforderung in der Show und gibt den neuen Kandidaten einen Tipp.

Schauspieler und Musiker Tom Beck (42, "So wie es ist") hat im April die zweite Staffel der Erfolgsshow "The Masked Singer" gewonnen. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news blickt er auf seine schweißtreibende Zeit in der Show zurück und verrät, wie ihn die Folgen seiner Coronavirus-Erkrankung eingeschränkt haben. Zudem hat er einen Tipp für die neuen Kandidaten parat und erzählt, wie es um seine musikalischen Pläne steht.

Sie konnten sich als Faultier Anfang des Jahres als "Masked Singer" durchsetzen. Wie hat sich der Sieg angefühlt?

Tom Beck: Genauso wie ich aussah, als ich die Maske abnehmen durfte! Dieses Gesicht spricht Bände. Ich war überglücklich und wahnsinnig erschöpft zugleich.

Die Geheimhaltung, die schweißtreibenden Kostüme oder doch die Auftritte: Was war die größte Herausforderung in der Show?

Beck: Die größte Herausforderung war die Geheimhaltung über diesen langen Zeitraum. Noch nicht mal meine Eltern wussten, dass ich mitmache. Seiner Familie und Freunden ständig irgendetwas vorgaukeln zu müssen, war wirklich alles andere als schön. Aber das war natürlich der wichtigste Teil des Spiels! Als ich 15 Tage nach meiner Corona-Erkrankung in Show vier wieder auf der Bühne stand, war ich schon noch etwas wackelig auf den Beinen und hatte mit Kurzatmigkeit zu kämpfen. Außerdem hatte sich mein Stimmumfang dadurch etwas verändert. Das alles musste ich versuchen, so gut es geht zu kaschieren...

Hatten Sie Angst, erkannt zu werden und was haben Sie gedacht, als sie die ersten Tipps gehört haben, wer unter Ihrem Kostüm stecken könnte?

Beck: Klar war es mein erklärtes Ziel, die Zuseher Woche für Woche mit neuem Stil und/oder Stimme zu verwirren, um nicht erkannt zu werden. Das ist mir ja bis in Show fünf auch super gelungen. Als Ruth Moschner dann meinen Namen sagte, war ich sehr froh, dass ich eine Maske trug! Denn ich habe mich natürlich ertappt gefühlt und hätte das sicherlich nicht gut überspielen können.

Vermissen Sie Ihr Faultier-Kostüm und wo ist es abgeblieben?

Beck: Es war schon eine echt schweißtreibende Angelegenheit und ich kann mir kaum vorstellen, dass es jemals wieder trocken wird ... Vermutlich hängt es immer noch auf der Wäscheleine.

Welcher Mitstreiter hat Sie in der Staffel besonders überrascht?

Beck: Das Schöne an der Show ist ja, dass einen irgendwie alle Teilnehmer überraschen. Man kann sich einfach nie zu 100 Prozent sicher sein. Dass ein Didi Hallervorden aber mit 84 noch so über die Bühne fegt, hat mich schon am meisten überrascht und natürlich stark beeindruckt!

Welche Tipps können Sie den neuen Kandidaten mitgeben?

Beck: Falls ihr euch einen Plan gemacht habt für die Show, die Songs und euren Charakter: werft ihn weg! Es kommt eh alles anders...

Wie sieht es mit Ihren musikalischen Plänen aus?

Beck: Naja, das hatte ich mir wie vermutlich alle meiner Kollegen für 2020 etwas anders vorgestellt. Ich habe im Mai mein viertes Studioalbum "4B" veröffentlicht und wollte damit natürlich ordentlich touren. Aufgrund der aktuellen Situation ist daran momentan leider nicht zu denken und ich hoffe sehr, dass meine für Februar 2021 geplante Tour stattfinden kann. Aktuell nutze ich die Zeit, um weiter Songs zu schreiben.

Sie werden im kommenden Jahr in der Sitcom "Schwester, Schwester" zu sehen sein. Wie fühlen Sie sich im Arztkittel?

Beck: Sehr gut! Ich hatte eine tolle Drehzeit mit wahnsinnig netten und talentierten Kolleginnen und Kollegen und freue mich sehr, das Ergebnis bald im TV zu sehen!

SpotOnNews

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