Tim Wiese: Würde er mit Trump in den Ring steigen?

Bei der "Promi-Darts-WM" geht es für Tim Wiese am Samstag um die Titelverteidigung. Im Interview zeigt der Ex-Fußballer sich siegessicher.

Können Tim Wiese (l.) und Michael van Gerwen ihren Titel verteidigen?

Erst am Neujahrstag triumphierte Shootingstar Rob Cross (27) im Finale der PDC-Darts-WM in London über den Rekordweltmeister (57). Am Samstagabend treffen beide Darts-Profis ein weiteres Mal aufeinander - bei der "Promi-Darts-WM 2018" (am 6.1. um 20:15 Uhr auf ProSieben). Titelverteidiger ist Ex-Fußballer und Wrestler (36), und der sieht weder Cross noch Taylor und schon gar nicht ihre Schützlinge, Moderatorin (34) und TV-Koch (51), als ernstzunehmende Gegner - denn, wie er im Interview mit spot on news verrät, für ihn gibt es nur einen wahren Gegner. Einen Seitenhieb gegen (45), der bei der "Promi-Darts-WM 2017" den Kürzeren zog, kann er sich ebenfalls nicht verkneifen - und nicht nur gegen ihn.

Sie bilden wieder mit Michael van Gerwen ein Team. Wie verstehen sich "The Machine" und "Mighty Mike" eigentlich privat?

Tim Wiese: Wir sind beide Maschinen und haben uns von Beginn an sehr gut verstanden. Michael ist ein feiner Kerl. Nur mit seinem Manager habe ich noch ein Wörtchen zu reden. Der ist letztes Mal plötzlich mit meinem Pokal weggerannt und wurde nie wieder gesehen.

Sie sind der Titelverteidiger. Wie siegessicher gehen Sie in den Wettkampf?

Wiese: Es gibt nur einen Gegner und das bin ich selbst. Und meistens gewinne ich gegen mich. Und dann ist da noch Mighty Mike an meiner Seite - noch Fragen?

Wäre es für Sie ärgerlicher, gegen einen TV-Koch oder einen Sänger zu verlieren, als gegen einen anderen ehemaligen Fußball-Profi wie ?

Wiese: Wieso TV-Koch? Traut sich Steffen Henssler doch noch mal an die Scheibe nach der Klatsche vom letzten Jahr?

Darts-Weltmeisterschaften haben einen großen Show-Anteil, Wrestling sowieso. Können Sie sich den endgültigen Sprung ins Showgeschäft vorstellen, zum Beispiel mit einer eigenen TV-Sendung oder Schauspielrollen?

Wiese: Fußball ist Leistungssport und in hohem Maße Show. Zur Ausbildung eines Fußballspielers gehört auch die Schauspielerei, wie wir ja nicht nur bei Heiko Herrlich sehr gut sehen konnten. Die Anforderung lautet immer: Wie simuliert der Spieler bei geringsten oder gar keinem gegnerischen Körperkontakt lebensgefährliches Verletzungen. Ja, ich kann mir Showgeschäft oder Schauspielerei vorstellen. (lacht)

Vor wenigen Wochen standen Sie wieder als Wrestler im Ring. Verfolgen Sie weiterhin eine Wrestling-Karriere?

Wiese: Ich stand nicht als Wrestler im Ring, sondern habe zusammen mit von SAT.1 eine Wrestling-Show kommentiert. Dabei überkam Bad Bones der Größenwahn und meinte mich belästigen zu müssen. Ich habe seine Realität kurz wieder zurecht gerückt und alles war gut.

war einmal bei WWE zu Gast. Wenn sich die Gelegenheit bieten würde: Würden Sie gerne einmal mit ihm in den Ring steigen?

Wiese: Mit würde ich sofort in den Ring steigen. Bin ein sehr großer Fan von ihm. Doch es macht mich wütend zu sehen, wie andere Personen seinen Namen beschmutzen.

Ihre bisherige Laufbahn liest sich wie der Traum der meisten Jungs. Gibt es trotzdem irgendetwas, das Sie im Nachhinein bereuen oder anders machen würden?

Wiese: Das Leben ist ein Geschenk mit all seinen Höhen und Tiefen. Es macht keinen Sinn, sich solche oder ähnliche Fragen zu stellen. Aus dem Leben und der Vergangenheit lernen und immer positiv nach vorne blicken.

Was sind ihre Ziele für das Jahr 2018?

Wiese: Ich habe tatsächlich keine genauen Ziele. Was ich habe sind viele Ideen und Pläne und den Ehrgeiz diese möglichst erfolgreich umzusetzen in 2018.

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