Susi Kentikian: "Mir kamen ständig die Tränen"

Susi Kentikian begeisterte bei "The Masked Singer" als süßes Knuddel-Monsterchen. Jetzt erzählt sie, warum ihr am Ende die Tränen kamen.

Susi Kentikian noch im Monster-Outfit, aber ohne Maske

Es war das süßeste Monster, das wohl jemals im deutschen Fernsehen zu sehen war. Alle liebten das kleine, pinke Knuddel-Monsterchen. Unter der Maske steckte die Profi-Boxerin Susi Kentikian (31). Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news sprach sie nun über ihre Erfahrungen bei "The Masked Singer" und verriet, warum sie so emotional reagierte.

Wie geht es Ihnen?

Susi Kentikian: Mir geht es super! Ich bin zwar müde und erschöpft, weil ich wenig geschlafen habe, aber ich bin total happy.

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©Gala

Als Sie gestern die Maske gelüftet haben, sind bei Ihnen einige Tränen geflossen. Was hat Sie so emotional berührt?

Kentikian: Es war einfach unbeschreiblich, alles war so schön. Ich war einfach glücklich und erleichtert, auch weil mir das Publikum so zugejubelt hat. Mir kamen aber auch schon davor hinter der Bühne ständig die Tränen. Ich musste mich richtig zusammenreißen, habe mir dann gesagt: "Jetzt hör auf, du hast schon so viele Sachen hinter dir..."

Warum hat sich fast ein jeder in das Monsterchen verliebt?

Kentikian: Weil es einfach so unglaublich süß ist. Ich habe mich ja selbst verliebt. Es strahlt immer und verbreitet Fröhlichkeit. Ich stehe ja auch für Optimismus und positives Denken, das Kostüm hat wie die Faust aufs Auge gepasst. Ich bin genauso energiegeladen und tollpatschig.

War Ihnen von Anfang an klar, dass Fernseh-Deutschland Sie als Monster in sein Herz schließen wird?

Kentikian: Nein, überhaupt gar nicht. Ich war wahnsinnig unsicher am Anfang, weil ich gar keine Sängerin bin und schon mitbekommen habe, was für tolle Stimmen dabei sind. Es war auch überhaupt nicht einfach in diesem Kostüm, es war ziemlich heiß. Zum Glück habe ich eine gute Kondition. (lacht)

War es für Sie schwierig, ihrem Umfeld nicht davon zu erzählen?

Kentikian: Ja, schon, es haben mich natürlich wahnsinnig viele gefragt. Aber ich habe einfach immer gesagt: "Ja, coole Show, schaue ich mir auch an." Angelogen habe ich keinen, sondern sie ratlos zurückgelassen.

Hand aufs Herz: Wer wusste alles, dass Sie das Monsterchen sind?

Kentikian: Eigentlich niemand. Mir war noch nicht einmal klar, dass Matthias Opdenhövel weiß, wer unter dem Monster-Kostüm steckt. Klar, eine Handvoll Personen bei der Produktion und ProSieben wussten es natürlich, aber sonst keiner.

Bis zum Schluss war sich niemand so ganz sicher, ob Jella Haase, Daniela Katzenberger, Evelyn Burdecki oder eben doch Susi Kentikian das Monster ist. Haben Sie das Rätseln der Jury genossen?

Kentikian: Ich fand das super, dass man nicht genau wusste, dass da diese Boxerin darunter steckt. Jedes Mal wenn dann doch mein Name gefallen ist, dachte ich mir immer: "Nein, bitte nicht."

Ihre Stimme hat in den letzten sechs Wochen eine unglaubliche Entwicklung gemacht. Wird das Singen jetzt ein Hobby von Ihnen? Gibt es vielleicht bald eine Profi-Sängerin Kentikian?

Kentikian: Ich bin selbst überrascht, dass jede Woche eine Steigerung da war. Ich bleibe da definitiv dran, warum auch nicht? Gil Ofarim hat mich total gelobt und gesagt, dass ich meine Stimme nur trainieren muss, dann könnte ich eine Sängerin sein. Das ist natürlich ein schönes Kompliment.

Waren Sie enttäuscht, dass es nicht für das Finale im Finale gereicht hat?

Kentikian: Für mich war überhaupt das Erreichen der Final-Show unfassbar. Klar war ich ein bisschen traurig, aber ich wollte den Moment genießen, wenn ich mich demaskiere und da nicht irgendwie deprimiert in der Ecke sitzen. Das war schon ok so, und ich wusste, dass ich gegen den Grashüpfer wahrscheinlich verlieren werde.

Eine zweite Staffel ist bereits angekündigt. Was geben Sie ihren Nachfolgern mit auf den Weg?

Kentikian: Mein Tipp ist: Mutig sein! In solch ein Kostüm zu schlüpfen ist alles andere als einfach.

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