Stefan Gödde: Acht Schritte für ein plastikfreies Leben

Dass unser Plastikverbrauch massive Auswirkungen auf die Umwelt hat, ist unbestreitbar. So lässt sich der Plastikmüll reduzieren.

Stefan Gödde engagiert sich für die Umwelt

Premiere bei ProSieben: Im Rahmen der elften "Green Seven Week" setzt der Münchner Sender ein Ausrufezeichen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit und strahlt die Reportage "Green Seven Report: Save The Oceans - Das Plastikexperiment" zur besten Sendezeit am Mittwochabend um 20:15 Uhr aus.

Moderator Stefan Gödde (43) begibt sich darin gemeinsam mit dem Alfred-Wegener-Institut für Meeresforschung auf die Spur des Plastikmülls. Unglaubliche 150 Millionen Tonnen schwimmen Schätzungen zufolge in den Ozeanen. Dabei ist es gar nicht so schwer, den eigenen Plastikkonsum zu reduzieren. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verrät Gödde seine besten Tipps für ein plastikfreies Leben.

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1. Für mich der einfachste Tipp, um das eigene Leben plastikfreier zu gestalten: Nehmt eure Rucksäcke, Jutebeutel, Einkaufsnetze aus Naturmaterialien, whatever mit zum Supermarkt. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

2. Gleiches gilt beim Einkauf von Obst und Gemüse: Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt - das geht leider noch nicht immer und bei jeder Sorte Gemüse - nehme ich einen Mehrwegbeutel aus Baumwolle. Die haben neben der Plastikvermeidung außerdem auch noch den Vorteil, dass Obst und Gemüse länger frisch bleiben.

3. Was ich mega finde, sind die Unverpackt-Läden, in denen man sich Nudeln, Haferflocken und Co. in Glasbehälter abfüllen kann. Ich hoffe, dass sich das Konzept schnell weiterverbreitet, denn damit lässt sich echt viel Verpackungsmüll sparen.

4. Jetzt wird's ein bisschen spezieller: Bienenwachstücher. Die sind nämlich nicht nur wiederverwendbar, sondern haben sogar eine leicht antibakterielle Wirkung. Das beugt Schimmelbildung vor und außerdem übertragen sie keine Schadstoffe in Lebensmittel, wie das bei Frischhalte- oder Alufolie passiert. Kann man besonders gut beim Frischhalten von Käse verwenden!

5. Was ich lange nicht gekannt habe, sind Waschbeutel gegen Mikroplastik. Viele Kleidungsstücke bestehen aus synthetischen Materialien, aus denen sich beim Waschen winzige Kunststofffasern lösen oder abbrechen. Und die landen dann über das Abwasser in den Flüssen und Meeren. Das lässt sich mit den Waschnetzen, die wie ein sehr feines Sieb funktionieren, deutlich reduzieren.

6. Um bei Mikroplastik zu bleiben: Im Bad kann man da echt was bewegen, zum Beispiel indem man darauf achtet, Waschmittel, Peelings, Seifen, Shampoo und Co. ohne Mikroplastik zu kaufen. Die meisten Flüssigseifen sind ja nicht nur in Plastik verpackt, sondern haben auch noch Mikroplastik drin.

7. Dann natürlich der Klassiker: Coffee-to-go-Becher. Ich versuche immer an einen Mehrwegbecher zu denken, oder ich bleibe einfach im Café und trinke oldschool entspannt im Sitzen vor Ort. Gleiches Prinzip bei Wasserflaschen, die man sich mit Leitungswasser auffüllen kann, das glücklicherweise in weiten Teilen Deutschlands Trinkwasser-Qualität hat.

8. Und apropos entspannt: Niemand kann es schaffen, von heute auf morgen ein plastikfreies Leben zu führen. Aber wenn wir alle nur eine einzige Sache im Alltag ändern, um Plastik zu reduzieren, dann können wir, glaube ich, einen großen Schritt in die richtige Richtung gehen - und das Leben trotzdem genießen.

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