Sing meinen Song beginnt wieder: "Großartige Riege am Start"

Sascha Vollmer und Alec Völkel von The BossHoss sind die neuen Gastgeber von "Sing meinen Song". Darauf können sich die Fans freuen

Premiere für The BossHoss: Sascha Vollmer (l.) und Alec Völkel führen durch die VOX-Erfolgsshow "Sing meinen Song"

Premiere für The BossHoss: Sascha Vollmer (l.) und Alec Völkel führen durch die VOX-Erfolgsshow "Sing meinen Song"

Es geht wieder los! Dienstag Abend startet die vierte Staffel von "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" (immer dienstags, 20:15 Uhr) bei VOX. Zum ersten Mal ohne (45), der durch die ersten drei Staffeln geführt hatte. An seine Stelle treten (45) und (45) von The BossHoss (" "). Zum Auftakt stehen die Songs von (33, "Tape") im Mittelpunkt. Ebenfalls in Südafrika mit dabei: (26), Silbermond-Frontfrau (32), Gentleman (42), (46) und (39).


Was die Fans von den neuen Folgen erwarten können und welcher Künstler am meisten auf der Bühne überrascht hat, erklärt Alec Völkel im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

Hatten Sie lange überlegt, ob Sie Xavier Naidoos Nachfolge bei "Sing meinen Song" antreten wollen?

Alec Völkel: Wir haben nicht lange überlegt, aber es gab schon einen kurzen Moment, wo wir innegehalten haben. Das ist natürlich eine große Ehre für uns und wir waren sehr überrascht, dass man uns das angeboten hat. Das hat uns natürlich stolz gemacht. Gleichzeitig wussten wir auch, dass das eine große Aufgabe ist, nach drei sehr erfolgreichen Staffeln mit Xavier Naidoo "Sing meinen Song" zu übernehmen. Aber wir hatten Lust drauf!

Wie wird sich das Tauschkonzert durch Sie als neue Gastgeber im Vergleich zu früheren Staffeln verändern?

Völkel: Im Grundkonzept von "Sing meinen Song" wollten wir natürlich nichts verändern. Es ist eine grandiose und erfolgreiche Sendung und wir sind selbst Fan des Tauschkonzerts. Aber eine gewisse persönliche Note, eine BossHoss-Handschrift wollten wir natürlich schon reinbringen. Das wird man vielleicht etwas an der Bühne oder der Kulisse sehen, aber es wird trotzdem sehr subtil sein, sodass es den Zuschauern nicht unbedingt sofort auffällt.

Haben Sie sich von Xavier Tipps geholt?

Völkel: Nein, das haben wir nicht. Wir kennen uns sehr, sehr gut und sind auch befreundet. Wir haben natürlich die dritte Staffel schon mitmachen dürfen und hatten dadurch schon einen sehr guten Einblick. Wir haben uns in der Vorbereitung noch einmal sehr mit der Sendung beschäftigt, auch mit älteren Folgen - aber in erster Linie haben wir uns auf unser Bauchgefühl verlassen. Wir finden, dass das ganz gut funktioniert hat.

Xavier geriet in den letzten Wochen mächtig ins Kreuzfeuer. Was halten Sie von seinem umstrittenen Song "Marionetten"?

Völkel: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe den Song selbst gar nicht gehört. Ich enthalte mich da. Es wird heute oft viel in den Medien zu sehr aufgekocht. Ich glaube, der Text ist etwas unglücklich gewählt und ich glaube, dass das nicht zwingend sein muss. Aber wahrscheinlich, weil es um seine Person herum geschieht, ist die ganze Aufregung etwas größer als sie wäre, wenn es nicht Xavier Naidoo wäre.

Gab es einen Künstler in dieser Staffel, bei dem es Ihnen besonders schwer gefallen ist, ihn zu covern?

Völkel: Wir sind ja relativ routiniert, was das Covern anderer Künstler betrifft. Wer The BossHoss kennt, weiß dass wir mit dem Covern angefangen haben und heute immer mal gerne zwischendurch ein paar fremde Songs neu interpretieren, auf die wir Bock haben. Außerdem haben wir die letzte Staffel "Sing meinen Song" mitmachen dürfen und da auch viel Routine erarbeiten können. Dementsprechend haben wir uns auf die Herausforderung gefreut und hatten viel Spaß dabei. 

Alec Völkel und Sascha Vollmer von "The BossHoss", Lena Meyer-Landrut, Michael Patrick Kelly, Moses Pelham, Gentleman, Mark Forster uns Stefanie Kloß

Auf welchen Kollegen haben Sie sich am meisten gefreut?

Völkel: Auf alle. Wir waren aufgeregt, denn wir sind die Hosts dieser neuen Staffel und dementsprechend waren wir in erster Linie darauf bedacht, dass wir mit allen eine super Stimmung dort aufbauen. Und wir haben eine großartige Riege am Start. Mit Lena und Stefanie zwei großartige Frauen, Moses Pelham, Mark Forster, Gentleman, Michael Patrick Kelly - alles durchweg hochrespektable Künstler! Wir hatten auf alle richtig Bock.

Welcher Ihrer Kollegen hat Sie am meisten überrascht?

Völkel: Das ist nicht so einfach zu beantworten. Natürlich hat jeder dort die Chance von "Sing meinen Song" genutzt, aus der Komfortzone rauszugehen und Versionen musikalisch abzuliefern, die mal ein bisschen anders sind als das, was man üblicherweise macht. Aber vielleicht kann man Lena etwas herausheben - sie hat uns beide überrascht, weil wir von Lena ein anderes Bild hatten: Girlie-Pop, etwas crazy. Aber Lena jetzt auf Deutsch zu hören, ist wirklich sehr beeindruckend gewesen. Sie hat eine starke, intensive Kraft, wenn sie in der deutschen Sprache unterwegs ist. Sie klingt sehr reif.

Wie haben Sie sich untereinander verstanden. Sind neue Freundschaften entstanden?

Völkel: 100 Prozent ja, es sind neue Freundschaften entstanden. Wir haben uns schon vor Südafrika in Berlin zusammengefunden und bei einem Kennenlern-Dinner einen großartigen Abend gehabt. Mit einem Klassenfahrt-Gefühl flogen wir dann nach Südafrika. Jetzt sind wir mega miteinander connected. In einer WhatsApp-Gruppe tauschen wir uns regelmäßig aus, wer gerade auf Tour ist, wer was macht - natürlich auch wenn es jetzt

Sing meinen Song 2017

Horrortrip für Lena: So hochprozentig war das Finale

12.07.2017

Zusammengeschweißt: die Künstler der vierten Staffel von "Sing meinen Song" - (von links) Alec Völkel, Lena, Mark Forster, Moses Pelham, Stefanie Kloß, Gentleman, Michael Patrick Kelly, Sascha Vollmer

losgeht und alle aufgeregt sind. Schon alleine deshalb ist es für uns ein großer Gewinn, "Sing meinen Song" ausrichten zu dürfen.

Gab es einen Moment in der neuen Staffel, der besonders emotional für Sie war?

Völkel: Da gab es viele, aber ich glaube, dass der Abend mit den Songs von Michael Patrick Kelly schon emotional am aufwühlendsten war - weil ihn da glaube ich viel eingeholt hat. Obwohl er erst 39 Jahre alt ist, hat er bereits einen langen künstlerischen Werdegang mit der Kelly Family hinter sich. Dann nahm er seine Auszeit und war sechs Jahre im Kloster. Jetzt ist er als Solo-Künstler unterwegs. Durch die Momente, dass andere seine Songs aus verschiedenen Lebensphasen für ihn gesungen haben, kamen die ganzen emotionalen Hintergründe bei ihm wieder hoch. Es war sehr ergreifend und es flossen viele Tränen. Das war ein schöner Abend.

Stehen Sie auch für eine fünfte Staffel von "Sing meinen Song" als Gastgeber zur Verfügung?

Völkel: Jetzt gucken wir mal, wie die neue Staffel läuft. Das war erst mal die große Aufgabe für uns, ob wir die Gastgeberrolle vernünftig ausfüllen. Wir haben alles gegeben. Den Rest müssen die Zuschauer entscheiden, ob man uns wiedersehen will. Wir wollen erstmal die Staffel abwarten und machen uns dann erst dazu Gedanken.

Sind weitere TV-Projekte in Planung? und sind nach einer Pause wieder zu "The Voice" zurückgekehrt. Könnten Sie sich ebenfalls ein Comeback bei der Castingshow vorstellen?

Völkel: Wie sagt man so schön: Sag niemals nie! Aber das ist kein Thema für uns aktuell. Unser Fokus liegt jetzt auf "Sing meinen Song". "The Voice" ist ein super erfolgreiches Format, das wir gerne gemacht haben, aber das ist jetzt auch schon drei bis vier Jahre her.

Mehr zum Thema

Star-News der Woche