Peer Kusmagk und Janni Hönscheid: Geburt vor laufender Kamera?

"Wir scheuen uns nicht, unsere wahren Gefühle zu zeigen", erklärt Peer Kusmagk kurz vor dem Start seiner Doku-Soap im TV.

Janni Hönscheid und Peer Kusmagk ließen sich während der Schwangeschaft von Kameras begleiten

Janni Hönscheid und Peer Kusmagk ließen sich während der Schwangeschaft von Kameras begleiten

Die TV-Stars (26) und (42) sind zum ersten Mal Eltern geworden. Am Mittwoch brachte die Surferin einen kleinen Jungen zur Welt. Die Krönung einer ungewöhnlichen Liebe - schließlich lernte sich das Paar in der Nacktshow "Adam sucht Eva" kennen. Auch die Schwangerschaft zelebrieren die beiden in aller Öffentlichkeit. Am heutigen Montag beginnt ihre Doku-Soap "Janni & Peer... und ein Baby" (immer montags, 22:15 Uhr bei RTL II). Was die Fans von der Show erwarten können, verrät der 42-jährige Moderator im Interview mit spot on news.

Hätten Sie im Vorfeld je daran gedacht, dass Sie in der Nacktshow "Adam sucht Eva" nicht nur Ihre große Liebe, sondern auch die Mutter Ihres Kindes treffen würden?

Peer Kusmagk: Ich hatte keine großen Erwartungen an die Show, trotzdem habe ich das starke Verlangen gespürt, unbedingt bei dieser Show mitmachen zu wollen. Nicht alle Menschen in meinem Umfeld waren im Vorfeld begeistert von dieser Idee, aber irgendeine starke Kraft hat mich letztes Jahr dorthin geführt und ich konnte mich nicht dagegen wehren, allen Vorurteilen zum Trotz. Janni hat mir im Nachhinein erzählt, dass sie ein ganz ähnliches Gefühl motiviert hat und wir sind sehr glücklich, dass wir diesem Impuls gefolgt sind. Ich kann nur jedem Menschen empfehlen, in jeder Lebenssituation auf diese innere Stimme zu hören, denn oft lässt man sich viel zu sehr von Bedenken oder anderen Meinungen beeinflussen und verpasst vielleicht somit das Glück seines Lebens

Bei Ihnen ging alles Schlag auf Schlag. Rund ein halbes Jahr nach der Show war Janni bereits schwanger. Hat Sie dieses Tempo manchmal auch verängstigt?

Kusmagk: Nein, eigentlich nicht. Wir waren uns schnell sicher mit unseren Gefühlen. Das kennt wohl jeder, der es erlebt hat. Der Moment, an dem du die Liebe deines Lebens triffst, den verpasst man ja nicht. So was merkt und fühlt man sehr schnell.

Was können die Fans jetzt von Ihrer Doku-Soap erwarten?

Kusmagk: Sie können auf jeden Fall erwarten, dass sie Janni und Peer so kennenlernen, wie sie sind. Sie können erwarten, dass wir uns nicht davor scheuen, unsere wahren Gefühle zu zeigen. In der Vergangenheit ist bei solchen Doku-Formaten meiner Meinung nach viel zu viel inszeniert und gespielt worden. Da wollten wir ganz bewusst nicht mitmachen, sondern dem Genre wieder das zurückgeben, wo es herkommt. Raus aus dem Trash, hin zu den Geschichten, die einfach das Leben schreibt. Mit all seinen schönen, traurigen und dramatischen Seiten. Das ist nicht immer leicht, weil man natürlich dadurch auch sehr verletzlich wird und die Dreharbeiten anstrengender sind, als einfach Geschichten zu scripten, aber es hat sich gelohnt und wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Hatten Sie lange überlegt, einen so privaten Einblick in Ihr Leben zu geben?

Kusmagk: Wir haben uns wahnsinnig gefreut, als RTL II mit dieser Anfrage an uns herangetreten ist und mussten gar nicht lange darüber nachdenken, weil es sich einfach richtig angefühlt hat. Viele Menschen kennen uns ja eigentlich nur aus dieser Ausnahmesituation bei "Adam sucht Eva": nackt, auf einer einsamen Insel... Aber das ist natürlich nicht unser richtiges Leben. Im richtigen Leben haben wir die gleichen Sorgen und Nöte wie alle anderen werdenden Eltern und nebenbei versuchen wir noch unsere völlig unterschiedlichen Leben zusammenzuführen. Meerjungfrau meets Großstadt-Cowboy (lacht) - das ist schon eine spannende Reise und auf diese Reise wollen wir unsere Fans mitnehmen.

Wie viel von der Geburt bekommen die Zuschauer in der Doku-Soap zu sehen?

Kusmagk: Das müssen sich die Zuschauer schon selbst angucken. Auf jeden Fall wird es auch an diesem Tag sehr viele private Einblicke geben.

Wie anstrengend war die Schwangerschaft rückblickend für Sie als werdender Vater?

Kusmagk: Tatsächlich spüre ich auch sehr stark die Verantwortung, die man übernimmt, wenn man eine Familie gründet. Als Single durchs Berliner Nachtleben zu springen, ist schon etwas anderes. Aber schlaflose Nächte habe ich deshalb nicht gehabt. Ich fühle mich bereit für diese Veränderung in meinem Leben.

Haben Sie Janni zu den Geburtsvorbereitungskursen begleitet?

Kusmagk: Janni hat als Profisurferin und Leistungssportlerin ein sehr enges Verhältnis zu ihrem Körper und wir haben auch mit der Hebamme viel über die Geburt geredet und uns gemeinsam darauf vorbereitet. Einen richtigen Geburtsvorbereitungskurs haben wir nicht gemacht.

Wie groß ist die Angst, der Vaterrolle nicht gerecht werden zu können?

Kusmagk: Wir haben beide großartige Eltern, von denen wir sehr viel gelernt haben. Angst ist meiner Ansicht nach die falsche Voraussetzung, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Ich freue mich darauf, alles was ich in meinem aufregenden Leben schon erlebt habe, weitergeben zu können und so unseren Nachwuchs auf das wundervolle Abenteuer Leben vorzubereiten.

Sind Sie sich mit Janni über grundlegende Erziehungsfragen einig oder unterscheiden sich da Ihre Vorstellungen?

Kusmagk: Uns sind Toleranz und Weltoffenheit sehr wichtig. Nur durch diese Offenheit haben wir überhaupt zueinander gefunden. Wir wollen unserem Kind zeigen, wie wichtig Familie, Zusammenhalt und Liebe sind. Mit Leidenschaft und Passion kann man Berge versetzen. Diese Kraft soll unser Baby immer umgeben. Wir werden beide so gut wie möglich versuchen uns zu ergänzen und wollen dem Baby aus unseren unterschiedlichen Welten das Beste mitgeben. Das Wichtigste für uns ist dabei die Kommunikation: Wenn man Dinge bespricht und versucht sich in andere Perspektiven zu versetzen, kann man die besten Lösungen finden.

Welchen Nachnamen wird Ihr Nachwuchs tragen?

Kusmagk: Einen Namen, der unsere beiden Welten wunderbar vereint.

Wünschen Sie sich noch mehr Kinder?

Kusmagk: Auf jeden Fall.

Könnten Sie sich vorstellen, noch mehr aus Ihrem Leben in einer Doku-Soap zu zeigen? Ist eine Fortsetzung geplant?

Kusmagk: Das steht in den Sternen. Wir werden uns immer treu bleiben und haben kein Problem mit Kameras, allerdings befinden wir uns gerade in dieser unglaublich spannenden Phase... wir sind selbst sehr gespannt, wie die Reise weitergeht!

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