Marina: #MeToo-Debatte inspirierte sie zum Album

Pop-Sängerin Marina meldet sich mit ihrer neuen LP "Love + Fear" zurück. Ein Album, das maßgeblich von der #MeToo-Debatte inspiriert wurde.

Hat ihre selbstgeschaffene Kunstfigur hinter sich gelassen: Pop-Sängerin Marina

Marina and the Diamonds ist Geschichte: Pop-Sängerin Marina Lambrini Diamandis (33) hat die 2005 erschaffene Kunstfigur hinter sich gelassen und meldet sich jetzt ohne den Zusatz einfach als Marina zurück. Mit ihrem neuen Album "Love + Fear" schlägt die in London lebende Sängerin mit griechisch-walisischen Wurzeln ein neues Kapitel in ihrer Karriere auf und widmet den beiden Themen Liebe und Angst jeweils acht Songs.

"Die Lieder im Album-Part 'Love' handeln von dem Wunsch, das Leben zu genießen und mit dem Verlangen eins zu sein", erklärt die Sängerin im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. Der zweite Teil hingegen erkunde "Themen über Selbstbestimmung, Unsicherheit in der Liebe, aber auch tiefgreifende Veränderungen in unserem sozialen Bewusstsein."

Song über "systematische Frauenfeindlichkeit"

Damit arbeitet sich Marina an komplexen Themen ab, die weltweit unter anderem durch die #MeToo-Debatte in das kollektive Bewusstsein gebracht wurden. Debatten, die die Sängerin beschäftigt haben und die sie in dem Lied "Karma" verarbeitet: "Der Song handelt von systematischer Frauenfeindlichkeit und sexuellem Missbrauch, ausgeübt durch Personen, die Machtpositionen besetzen", erklärt die Sängerin weiter.

Ob sie damit bei ihren Hörern Impulse zum Nachdenken auslösen kann, wird sich zeigen. Ebenso, ob sie mit ihrem neuen Auftreten Erfolg haben wird. Allerdings ist der Sängerin ihr Erfolg nicht so wichtig, wie man vielleicht vermuten würde. Vielmehr geht es ihr darum, "eine Verbindung zu den Menschen herzustellen".

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