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Kontra K Der Rapper wird zum dritten Mal Vater

Kontra K veröffentlicht mit "Aus dem Licht in den Schatten zurück" sein zehntes Album.
Kontra K veröffentlicht mit "Aus dem Licht in den Schatten zurück" sein zehntes Album.
© Nicolai Constantinescu
Es gibt Familienzuwachs bei Rapper Kontra K. "Ich bekomme im Mai noch eine Tochter", erzählt der deutsche Musiker im Interview.

Kontra K (33) wird zum dritten Mal Vater! Der erfolgreiche deutsche Rapper hat bereits zwei Söhne und nun gibt es Familienzuwachs: "Ich bekomme im Mai noch eine Tochter", verrät der 33-Jährige im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news. Maximilian Diehn, wie Kontra K mit bürgerlichem Namen heißt, hält seine Familie weitestgehend von der Öffentlichkeit fern. "Ich möchte meine Kinder beschützen", erklärt der Berliner, dessen neues Album "Aus dem Licht in den Schatten zurück" am 21. Mai erscheint. Kontra K verrät im Interview außerdem, warum er keine Fotos seiner Kinder auf Instagram postet und was ihm in der Erziehung wichtig ist.

In einem Song Ihres neuen Albums "Aus dem Licht in den Schatten zurück" sprechen Sie zu Ihrem Sohn. Wissen Ihre Kinder, was Sie beruflich machen?

Kontra K: Der Jüngere ist noch ein bisschen klein. Er mag meine Musik und meine Videos - er tanzt gerne dazu. Der Ältere weiß es schon. Er versucht alles zu begreifen und versteht zum Beispiel nicht, warum die Polizei in meinen Songs manchmal gemein und manchmal freundlich ist. Aber es gibt noch mehr Dinge, die ein Kind mitbekommt. Deshalb spreche ich im Song mit meinem Sohn und sage ihm: Glaube nicht alles, was die Menschen erzählen.

Was ist Ihnen in der Erziehung wichtig?

Kontra K: Ehrlichkeit. Sie sollen nett zu ihren Mitmenschen sein und sich nicht von falschen Lichtern blenden lassen. Das möchte ich meinen Kindern mitgeben. Sie sollen gute, herzliche Menschen werden, die bereit sind, für eine Sache einzustehen. Das ist das Wichtigste und ich versuche mit gutem Beispiel voranzugehen. Meine drei Kinder sollen sich informieren, nachdenken und sich in andere Menschen hineinversetzen können, bevor sie urteilen.

Warum drei Kinder? Sie haben doch zwei Söhne?

Kontra K: Eins ist gerade auf dem Weg. Ich bekomme im Mai noch eine Tochter.

Herzlichen Glückwünsch!

Kontra K: Sagen Sie! Ich stehe jetzt schon mit der Flinte vor dem Haus. Ich kenne doch die Jungs. Deshalb an alle Zukünftigen: Zieht euch warm an. Ich bin ein richtig ekliger Schwiegervater. Die werden es mit mir nicht einfach haben.

Ihre Kinder halten Sie bisher aus der Öffentlichkeit raus, während bei anderen Stars oft Bilder ihrer Sprösslinge auf Instagram zu sehen sind. Warum?

Kontra K: Meine Kinder sollen später selbst entscheiden, ob sie das wollen. Ob ihre Gesichter überall zu sehen sein sollen, ob sie bewertet werden wollen von fremden Menschen. Ich will sie nicht den Wölfen zum Fraß vorwerfen, nur für ein paar Likes. Denn Likes sind gar nichts und die Familie ist alles. Meine Kinder haben noch eine weiße Weste und haben noch ein schönes Leben vor sich. Warum soll ich sie mit Dreck bewerfen lassen? Selbst wenn 99 Prozent der Kommentare positiv sind - dieses eine Prozent macht so ein schönes, kleines Wesen kaputt. Aber jeder soll es so machen, wie er will. Vielleicht drücken manche so ihre Liebe aus. Aber ich möchte meine Kinder beschützen.

Wie gefällt Ihnen die Rolle als Vater?

Kontra K: Mir gefällt die Rolle sehr gut. Mir gefällt aber auch die Rolle des Bruders oder des Freundes. Ich bin generell ein sehr liebevoller Mensch. Nichts ist loyaler und intensiver als Familie und echte Freundschaft. Ich habe nicht viel - nur meine Familie und meine paar Freunde. Aber das reicht mir, mehr will ich gar nicht. Die Musik ist das Wichtigste für meine Psyche. Die Familie ist das Wichtigste in meinem Leben, sie gibt mir Rückhalt.

Wie schaffen Sie es, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen?

Kontra K: Im Büro und im Vertrieb arbeiten meine besten Freunde und ich habe zudem eine Firma mit ihnen gegründet. Ich habe Manager gefeuert, meine Leute ins Boot geholt und vertrete nun auch andere Künstler. Ich bin froh, wenn ich 100 Mäuler versorgen kann, die mir wichtig sind. Anstatt 200 Mäuler von großen Labels, die schon satt sind. Ich gebe lieber den Leuten, die sonst auf der Straße wären, eine Perspektive. Ich komme jeden Tag gerne zur Arbeit, weil dort meine Freunde sind.

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