Katja Burkard im GALA-Interview: Über Liebe am Arbeitsplatz

Katja Burkard moderiert seit 20 Jahren "Punkt 12". Mit GALA sprach sie über Liebe am Arbeitsplatz – und männliche Diven

Frau Burkard, wenn Sie so zurückdenken: Wie war Ihre erste Moderation?

Das war "RTL Aktuell" am Wochenende, und ich war ein absolutes Nervenbündel!

Verona Pooth

"Ab 40 wird der Sex besser"

Verona Pooth räkelt ihren Luxuskörper im sonnigen Dubai.
©Gala

Hans Mahr, mit dem Sie seit fast 20 Jahren liiert sind, war zu der Zeit schon Ihr Chef. Wann blitzte die Liebe am Arbeitsplatz auf?

Es kommt irgendwann natürlich der Moment, da bemerkt man, dass da ein Interesse besteht.

Er schickte Sie als Reporterin nach Las Vegas, zum Boxkampf George Foreman gegen Axel Schulz

… und ich wollte das nicht. Ich hatte überhaupt keine Ahnung vom Boxen. Aus genau diesem Grund sollte ich aber hin, um "authentische Fragen" zu stellen. Ich habe zwei Wochen durchgearbeitet und war schließlich gut vorbereitet. Dann erfuhr ich, dass da einige männliche Kollegen lästerten, ich hätte den Job nur bekommen, weil ich was mit dem Chef hätte. Ich schwöre bei allem, was mir heilig ist: Es war nicht so!

Wie ging es weiter?

Nach dem Kampf gab es eine Besprechung mit Hans Mahr und der Redaktion. Da habe ich im Eifer des Gefechts gesagt, wie sehr mich die Gerüchte nerven: "Hier gibt's einige, die behaupten, ich hätte ein Verhältnis mit dem Chef." Stille im Raum. Dann meinte Hans Mahr ganz trocken mit dem typischen Wiener Schmäh: "Jo, schaad, dass nit so iiiss!" Ich wurde knallrot. Alle anderen lagen vor Lachen unter dem Tisch.

Und dann wurde es ernst mit Ihnen beiden?

Es hat noch ganz schön lange gedauert, aber wir kamen tatsächlich zusammen. Ich kann verstehen, dass damals viel über uns getuschelt wurde. Hätte ich auch gemacht. (lacht)

Gab es auch mal so was wie Zickenzoff?

Ehrlich: Ich hatte mehr Zoff mit Männern als mit Frauen. Ich finde, wir haben hier eine supergute Frauen-Solidarität.


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