Fynn Kliemann: Er streamt seine Doku für 24 Stunden

Fynn Kliemann streamt seine Doku "100.000 - Alles was ich nie wollte" ab dem 25. April für 24 Stunden - und hilft nebenbei auch noch Kinos.

Fynn Kliemann musste sich für die Premiere seiner Doku etwas Besonderes einfallen lassen.

Die Corona-Pandemie hat vielen Filmpremieren einen Strich durch die Rechnung gemacht. Seien es große Blockbuster oder kleine Projekte ohne großes Budget. So erging es auch Multitalent Fynn Kliemann (29). Der Musiker, Autor, Schauspieler und YouTube-Handwerker-King wollte am 29. Mai seine Dokumentation "100.000 - Alles was ich nie wollte" für einen Tag in möglichst viele deutsche Kinos bringen. Doch daraus wurde nichts, also ließ sich der Tausendsassa etwas Neues einfallen: virtuelles Kino.

Ab dem 25. April um 20 Uhr kann die Dokumentation für 24 Stunden gestreamt werden. Jeder kauft so viele Tickets, wie Personen im Wohnzimmer mitschauen. Auf kino.oderso.cool kann dann der Film abgerufen werden. Die Einnahmen fließen aber nicht komplett in Kliemanns eigene Tasche: Die Kinos, die den Film eigentlich gezeigt hätten, werden mit 25 Prozent daran beteiligt. Der Zuschauer darf dabei vor dem Start des Filmes selbst entscheiden, an welches Kino das Geld gehen soll. Tickets können noch bis zum 25. April um 12 Uhr erstanden werden.

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©Gala

Die beste Alternative

"Ich glaube, der virtuelle Kinostart ist die beste Alternative, die wir finden konnten. Ganz nebenbei retten wir vielleicht auch noch ein paar Kinos durch die Krise", erklärt Kliemann im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. Dass er die Premiere seines Films nicht mit 300 seiner Freunde in einem echten Kino feiern kann, stimmt ihn dennoch traurig, schließlich wäre das "der Abriss des Jahrhunderts geworden", so Kliemann weiter.

Die Doku "100.000 - Alles, was ich nie wollte" zeigt wie es zu dem unerwarteten Erfolg seines ersten ganzen Albums "Nie" kam. Sein Debüt stieg Ende September 2018 auf Platz acht in die deutschen Charts ein, wurde über 100.000 Mal verkauft und deshalb mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

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