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Cathy Hummels im GALA-Interview "Wir planen eine Familie"

Cathy Hummels
© Torsten Ruppert
Cathy Hummels über die Zukunft mit Ehemann Mats und wie sie sich die Zeit als Working Mum vorstellt

Ein perfekter Wintertag in München. Die Luft ist klirrend kalt, der Himmel blau, die Sonne strahlt. Eingepackt in einen dicken Mantel hat sich Cathy Hummels, 28, raus auf die Terrasse gesetzt – ein bisschen Melanin tanken. Auch Labradordame Coco ist dabei, die Cathy und ihr Ehemann Mats, 28, sich vor vier Jahren noch in Dortmund zugelegt haben. Da war Coco ein Welpe. "Sie ist längst ein richtiges Familienmitglied", sagt Cathy und streicht über das goldene Fell. Seit Sommer 2016 lebt das Dreiergespann nun wieder in München. Eine Rückkehr in die Heimat und gleichzeitig der Beginn eines neuen Lebensabschnitts.

Wie fühlt es sich an, in der alten Heimat zu sein?

Ich habe mich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wieder richtig eingelebt und bin sehr glücklich, zurück zu sein. Dass unsere Familien und Freunde hier sind, ist natürlich ein besonders schönes Gefühl. Ich genieße es sehr, auch mal spontan Zeit mit meiner Mutter oder meiner Schwester und meinem Neffen zu verbringen.

Viel Schwung beim GALA-Shooting
Viel Schwung beim GALA-Shooting
© Torsten Ruppert

Wie gehen Sie mit dem öffentlichen Interesse an Ihnen und Ihrem Mann um?

Im Winter ist es etwas ruhiger als im Sommer, da werden wir nicht so viel angesprochen. (lacht) Im Sommer – wenn man sich nicht hinter Schal und Mütze verstecken kann – ist das natürlich etwas anders. Das gehört für mich aber dazu. Ich freue mich, wenn Mats von seinen Fans angesprochen wird und sie ihn supporten.

Sie wirken heute entspannter als früher, irgendwie reifer, was man auch Ihrem Körper ansieht ...

Ja, ich habe ein paar Kilo zugenommen und finde es überhaupt nicht schlimm. Es gab sicher eine Zeit, in der mich das gestört hätte, aber heute ist das zum Glück nicht mehr so. Ich bin sehr zufrieden damit, wie mein Körper im Moment aussieht. Ich habe mir abgewöhnt, mich ständig mit anderen zu vergleichen – sonst wird man niemals glücklich. Es wird immer jemanden geben, der etwas hat, was man selber nicht hat.

Was hat zu dieser Erkenntnis geführt?

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht genau, aber irgendwas hat sich bei mir verändert. Ich denke einfach nicht mehr so viel über mein Gewicht und mein Aussehen nach. Es ist eine innere Gelassenheit, die sich immer mehr ausbreitet. Vermutlich kommt das vom Yoga. Und ich habe angefangen, in der Küche neue Dinge auszuprobieren – mittlerweile backe ich sogar.

Was ist Ihr Lieblingsgericht?

Dorade aus dem Backofen, mit Gemüse und Süßkartoffel-Pommes.

Es gibt seit Wochen regelmäßig Baby-Gerüchte, sobald sie ein etwas weiteres Outfit tragen ...

Das Ganze ist schon ein bisschen absurd. Ich habe mir irgendwann einen Spaß daraus gemacht und mit Absicht weite Kleider angezogen! Mir ist bewusst, dass das Thema Nachwuchs für viele spannend ist. Aber ich lasse mich da von niemandem unter Druck setzen.

Das heißt?

Wir planen irgendwann eine Familie, das war immer klar für mich. Und irgendwann wird es mit dem Nachwuchs so weit sein. Dann werde ich es aber bestimmt nicht sofort an die große Glocke hängen.

Aus der Tasse mit klarer Ansage trinkt sie morgens ihren Kaffee. Dahinter ein Doppelporträt mit Ehemann Mats. Außerdem sieht man ein Detail aus ihrer Modekollektion, ein verspieltes Schleifchen am Ärmel
Aus der Tasse mit klarer Ansage trinkt sie morgens ihren Kaffee. Dahinter ein Doppelporträt mit Ehemann Mats. Außerdem sieht man ein Detail aus ihrer Modekollektion, ein verspieltes Schleifchen am Ärmel
© Torsten Ruppert

 Haben Sie sich ein Zeitlimit gesetzt?

Früher wollte ich unbedingt mit 25 Mutter werden. Diesen Punkt habe ich nun ja schon ein paar Jahre überschritten. (lacht) Das Leben verläuft eben nicht genauso, wie man es sich irgendwann einmal ausgemalt hat.

Wünschen Sie sich ein Mädchen oder lieber einen Jungen?

Das ist mir egal. Hauptsache das Kind ist gesund und munter.

Wie stehen Sie zum Thema Nanny?

Es ist meiner Meinung nach völlig in Ordnung, wenn man sich Hilfe holt.

Und was wird aus Ihren beruflichen Aktivitäten?

Das werde ich dann sehen, wenn es so weit ist. Das Thema ist noch entfernt für mich. Mein Wunsch ist es aber, beides bestmöglich zu vereinen, denn ich arbeite sehr gerne.

Welche beruflichen Pläne haben Sie für 2017?

In diesem Jahr wird es zum ersten Mal eine komplett eigene Modelinie von mir geben: TMNY by Catherine Hummels. Ich habe mich bewusst für meinen vollen Namen Catherine entschieden, weil er zu dieser hochwertigen und dennoch sportlichen Kollektion passt.

Was ist das Besondere an dieser Kollektion?

Wir haben mit vielen verschiedenen Stoffen und auch ungewöhnlichen Materialien wie Neopren gearbeitet. Daraus haben wir natürlich keinen Taucheranzug gemacht, sondern ein wunderschönes Oberteil mit Trompetenärmeln oder auch ein Kleid. Die Teile sind wirklich etwas für jede Frau, die etwas aus sich machen möchte und sich schön fühlen will. Es ist keine Haute Couture, und von 32 bis 46 sind alle Größen dabei

Janina Kirsch Gala

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