Barbara Meier: Zwischen Dreharbeiten und Hochzeitsstress

Barbara Meier jettet von einem Filmprojekt zum nächsten. Bleibt da überhaupt noch Zeit für die Hochzeitsvorbereitungen?

Barbara Meier (32) ist längst nicht mehr nur Model. Seit ihrem Sieg bei "Germany's next Topmodel" im Jahr 2007 hat sich einiges getan. Ob Schauspielerin, Autorin, "Let's Dance"-Kandidatin oder Botschafterin für umweltfreundliche Mode - die 32-Jährige ist ein echtes Multitalent. Ihr neuester Coup: Meier ist in dem US-Film "The Aspern Papers" neben Stars wie Jonathan Rhys-Meyers (41) oder Vanessa Redgrave (81) zu sehen.

Am Dienstagabend feierte der Kostümfilm Weltpremiere beim Filmfestival in Goa, Indien. "Ein tolles Erlebnis", schwärmt die 32-Jährige, die bereits zu den nächsten Dreharbeiten nach Kanada jettet, im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. Bleibt da überhaupt noch Zeit für die Hochzeitsvorbereitungen? Schließlich sollen schon bald die Hochzeitsglocken mit ihrem Verlobten Klemens Hallmann läuten...

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©Gala

Sie haben gerade Ihren ersten Hollywood-Film "The Aspen Papers" in Goa vorgestellt. Was ist das für ein Gefühl?

Barbara Meier: Es war ein wundervolles Gefühl. Zum einen, weil es die Weltpremiere war und zum anderen, weil es auch immer etwas ganz Besonderes ist, beim Eröffnungsfilm eines internationalen Filmfestivals dabei zu sein. Es gab eine große Opening-Zeremonie. Wir waren auf der Bühne und alles wurde live ausgestrahlt. Ich finde es immer super spannend zu erleben, wie das Publikum den Film annimmt.

Wie haben Sie die Premiere erlebt?

Meier: Ich war sehr stolz dabei zu sein und habe auf der Bühne auch einen Award bekommen. Das war für mich eine ganz besondere Auszeichnung. Die Filmpremiere selbst war auch ein tolles Erlebnis. Es war für mich ein absoluter Gänsehaut-Moment, den Film auf der riesigen Leinwand zusammen mit meinen Schauspielkollegen anzuschauen. Im Anschluss haben wir sehr viel schönes und begeistertes Feedback bekommen.

Die Romanverfilmung "Aspern Papers" wird von Ihrem Verlobten mitproduziert. Wie sehr hatte er bei Ihrer Besetzung die Finger im Spiel?

Meier: Mein Verlobter Klemens ist der Executive Producer von "The Aspern Papers". Bei den Filmfestspielen in Cannes hat er mir Julien, den Regisseur des Films, vorgestellt. Julien fand meinen Typ mit der blassen Haut, den roten Haaren und den hellen Wimpern sehr spannend. Natürlich musste ich mich schauspielerisch beim Casting vor dem Regisseur beweisen, wie alle anderen Bewerber auch. Im Nachhinein sagte mir Julien, mein Typ hätte ihn an ein Gemälde aus der damaligen Zeit erinnert und das hätte ihn inspiriert.

Diese Woche starten bereits die Dreharbeiten für Ihren nächsten internationalen Film in Kanada. Können Sie uns dazu schon etwas verraten?

Meier: Leider darf ich über den Film im Moment noch gar nichts verraten. Es ist eine kleine Rolle, aber ich freue mich sehr dabei zu sein. Vor allem freue ich mich, weil ich in Kanada noch nie gedreht habe und man bei internationalen Sets ganz besonders viel lernen kann. Wenn ich englischsprachige Filme drehe, kann ich mein Spektrum erweitern und das ist toll. Dafür lohnt sich dann auch die Reise mit einem 36h-Flug und einem Temperatur-Unterschied von 28 Grad.

Träumen Sie von der großen Hollywood-Karriere?

Meier: Ich freue mich natürlich sehr, dass ich mittlerweile auch internationale Filme drehen darf. Jedes Land hat seine eigenen, spezifischen Filme und es ist eine große Ehre auch in anderen Ländern drehen zu dürfen. Ich träume zwar nicht von einer Hollywood-Karriere, aber US-Produktionen sind oft noch mal ganz anders aufgezogen und viel aufwendiger als in anderen Ländern. Ich bin super glücklich, dass ich die Chance habe, bei internationalen Filmen dabei zu sein. Genauso gerne stehe ich aber auch in Deutschland vor der Kamera.

Bleiben Sie dem Modeln trotzdem treu?

Meier: Die Schauspielerei ist sehr spannend und ich finde es immer wieder faszinierend, dass ich mich mit jeder Rolle, neu entdecken und immer wieder neue Seiten an mir erleben kann. Es ist ein sehr vielseitiger Job. Aber das Modeln möchte ich nicht aufgeben, weil ich jetzt schon seit elf Jahren in dem Beruf bin und hier viele Erfahrungen sammeln konnte. Ich habe viel gelernt und auch Routine bekommen. Da wäre es sehr schade, das einfach so aufzugeben. Solange also beides zusammen geht, bin ich sehr glücklich und möchte das weiter so machen.

Bleibt bei so viel Arbeit überhaupt noch Zeit für die Hochzeitsvorbereitungen?

Meier: Es ist tatsächlich etwas tricky die Hochzeitsvorbereitungen und den Job unter einen Hut zu bekommen, weil Klemens und ich gerade sehr viel arbeiten. Wir nehmen uns aber die Zeit, um alles abzustimmen. Es macht ja auch total viel Spaß. Wir haben zwar eine Weddingplanerin, die uns super unterstützt, aber mir ist es total wichtig, dass wir in die ganzen Details involviert sind und dass wir möglichst viel selbst machen. Die Zeit wird zwar langsam etwas knapp, aber wir sind gut dabei und es macht mir auch total viel Spaß alles vorzubereiten.

Gibt es denn schon ein Datum?

Meier: Ja, wir haben schon ein Datum im Visier, aber weil es noch nicht ganz fest fixiert ist, möchte ich es im Moment noch nicht verraten.

Wie stellen Sie sich Ihren Hochzeitstag vor?

Meier: Ganz konkrete Vorstellungen habe ich zwar noch nicht, aber ich weiß auf jeden Fall, dass ich meine Familie und Freunde dabei haben möchte. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit ihnen zu feiern und natürlich auch auf den Moment, wenn ich in die Kirche komme und auf Klemens zulaufen werde. Ich bin sehr gespannt, kurz vor der Trauung sein Gesicht zu sehen und ihm in die Augen zu schauen. Der Hochzeitstag selbst wird zwar sicherlich auch ein wenig anstrengend sein, aber ich denke, das ist der schönste Stress, den man sich vorstellen kann.

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