VG-Wort Pixel

Frank Otto + Nathalie Volk "Ich weiß, dass es Liebe ist"

Frank Otto, Nathalie Volk
© Gala
Frank Otto und Nathalie Volk zelebrieren ihre Liebe öffentlich. Mit dem Konzernerben sprach GALA über Kritiker, eine eigene TV-Show und das Leben zu zweit

An diese Liebe wollte niemand so recht glauben, stattdessen wurde sie als schlechter Scherz abgetan. Doch es ist wahr: Der millionenschwere Medienunternehmer Frank Otto, 58, und TV-"Dschungel“-Sternchen Nathalie Volk, 19, sind seit über einem Jahr ein glückliches Paar. Diese Liebe hat den sonst eher zurückhaltenden Versandhauserben völlig verändert – denn mit Nathalie an seiner Seite macht er all das, was gegen die Überzeugung des reservierten Otto-Clans spricht: Er lebt sein Privatleben öffentlich. Nun plane Frank Otto sogar eine eigene Reality-TV-Show mit seiner Freundin, heißt es. GALA sprach mit ihm über seine Pläne und fiese Lästereien.

Herr Otto, wollen Sie wirklich eine Realityshow mit Ihnen und Nathalie Volk an einen Fernsehsender verkaufen?

Es verhält sich anders: Eine Produktionsgesellschaft hat Nathalie angesprochen, ob wir uns eine TV-Sendung vorstellen können. Daraufhin haben wir gesagt, dass, wenn es etwas Anständiges ist, wir darüber sprechen können.

Werden Sie die nächsten "Geissens"?

Auf keinen Fall! So eine Art Persönlichkeit bin ich nicht. Ich habe mich noch nie am Trash beteiligt. Man wird mit der Produktionsfirma über Inhalte sprechen. Und es gibt in meinem Leben sehr viele Aspekte, die von Interesse sind. Natürlich auch die Paarbeziehung von Nathalie und mir.

Bekommen die Zuschauer Sie im Schlafzimmer zu sehen?

Nein, gewiss nicht. Den Voyeurismus zu bedienen? Da bin ich eher zurückhaltend. Da gibt es ja schon Formate. Die Grenzen werden in dem Bereich liegen, wo es für mich und Nathalie passt.

Es heißt, der Fürst von Monaco spiele eine Rolle bei dem Format …

Ich haben den Fürsten letztes Jahr, einen Tag bevor ich Nathalie kennengelernt habe, auf Sylt zum ersten Mal getroffen. Nun sehen wir uns wieder. Allerdings hat das nichts mit der Sendung zu tun, sondern mit der Deutschen Meeresstiftung, deren Mitbegründer ich bin.

Wird Nathalie Sie zu diesem Treffen begleiten?

Ja. Sie begleitet mich sehr viel. Sie ist an den Sachen, die ich mache, interessiert und engagiert. Sie lernt die Leute kennen. Sie nimmt an meinem Leben teil, so wie ich an ihrem.

Wie hat sich Ihr gemeinsamer Alltag zu Hause entwickelt: Wer kocht – und wer bringt den Müll raus?

So eine klare Rollenverteilung gibt es bei uns nicht. Es gibt Attitüden, die jeder für sich hat. Und Dinge, die jeder mit Selbstverständlichkeit macht. Ich bin kein leidenschaftlicher Koch, aber ich verwöhne Nathalie gerne.

Und Sie bringen den Müll raus?

Das ist jetzt nicht meine Zuständigkeit, aber auch nicht ihre. Wir haben eine Haushälterin.

Passen Sie perfekt zusammen?

Wir passen zu unser beider Erstaunen unglaublich gut zusammen.

Ist es Liebe?

Ich weiß, dass es Liebe ist.

Ihre Freundin kämmt Ihnen vor Journalisten das Haar. Stört es Sie nicht, dass darüber natürlich berichtet wird?

Da habe ich nichts dafür oder dagegen. Ich selbst überlese diese Dinge bei anderen Leuten. Ich bin ein recht anfassbarer Typ.

Und was sagen Sie den Menschen, die sich hinter vorgehaltener Hand über Sie lustig machen?

Denen muss ich nichts sagen. Wer uns kennt, der macht sich nicht lustig. Die finden uns ganz süß und ganz smart und ganz berührend. Sie erleben uns authentisch. Wie Nathalie das auch mal so nett formuliert hat: "Wenn ich das über andere so lesen würde, dann würde ich auch so denken." Und so ist es halt. Wie die Leute denken, das kann ich ihnen nicht vorschreiben.

Aber Sie selbst heizen die Gerüchteküche an. Kürzlich sagten Sie, dass Treue keine große Rolle spiele.

Ja. Gut. Okay. Da wird dann wieder etwas reininterpretiert. So war es nicht gemeint. Ich glaube, wir beide sind so attraktive Persönlichkeiten, dass wir nicht unter Eifersucht leiden müssen.

Und Ihre Familie nimmt laut Ihrer Aussage die Beziehung wirklich "humorvoll" auf?

Ich habe eine Reaktion beschrieben, als mein Schwager mir gratuliert hat. Es ist kein großes Thema in der Familie. Sie kennen ja die Protagonisten der Familie – die haben alle wichtigere Themen, würde ich mal sagen.

Philipp Coenen Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken