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Til Schweiger Erstes Statement zu Anschlägen


Farbanschläge auf sein Haus und sogar eine Bombendrohung: Nun äußert sich Schauspieler Til Schweiger erstmals öffentlich über die Attacken auf ihn und seine Familie.

"Das sind halt einfach irgendwelche Spinner", sagt Til Schweiger gegenüber RTL. Bei einem Produzentenfest in Berlin am Donnerstag sprach der Schauspieler zum ersten Mal über die Angriffe auf sich und seine Familie und hatte verständlicherweise nicht viel Gutes zu sagen. Schließlich hatten Unbekannte nicht nur das Haus in Hamburg mit Farbanschlägen verunstaltet, sondern auch das Auto seiner Freundin Svenja angezündet und eine Bombendrohung veröffentlicht. Grund für die gefährlichen Aktionen war angeblich Til Schweigers Unterstützung der deutschen Soldaten in Afghanistan.

Dass er sich mit seinem Film "Schutzengel" nicht nur Freunde macht, kommt dem "Kokowääh"-Star aber nicht in den Sinn: "Zu sagen, 'das ist die Strafe dafür, dass sein Film den Kriegseinsatz in Afghanistan verherrlicht' - das ist einfach so bescheuert. Da muss ich auch mal sagen, die haben den Film gar nicht gesehen. Das tut er überhaupt nicht der Film. Das ist ja eher das Gegenteil", so Til Schweiger im Interview.

"Ich spalte doch gar nicht die Nation. Ich hab wahnsinnig viele Fans. Ganz viele Millionen Menschen, die die Filme mögen. Es gibt keinen Schauspieler, der so viele Zuschauer ins Kino gezogen hat. Dann gibt es halt Leute, die mich nicht mögen, das ist doch ganz normal. Es gibt auch Leute, die Brad Pitt nicht mögen", so der deutsche Schauspieler und Familienmensch nicht ganz uneitel. Til Schweiger lässt sich auf jeden Fall durch die gefährlichen Anschläge nicht unterkriegen und will in Hamburg bleiben. "Ich bleibe so lange in Hamburg, wie es mir da gefällt", so Til Schweiger selbstbewusst. Das Verfahren gegen die unbekannten Täter wurde mittlerweile übrigens eingestellt.

CF


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