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Prinz Sverre Magnus Wird er eines Tages doch Mitglied des Königshauses?

Prinz Sverre Magnus ist der Sohn von Prinz Haakon und Prinzessin Mette-Marit von Norwegen.
Prinz Sverre Magnus ist der Sohn von Prinz Haakon und Prinzessin Mette-Marit von Norwegen.
© Dana Press
Prinz Sverre Magnus gehört nicht zum norwegischen Königshaus und muss dementsprechend keine royalen Pflichten wahrnehmen. Warum sich das eines Tages ändern könnte. 

In Norwegen wird eine deutliche Grenze zwischen Mitgliedern des Königshauses - und damit hauptberuflichen Royals - und der Königsfamilie gezogen. Zum Haus und zur Familie gehören König Harald, 83, und König Sonja, 83, Prinz Haakon, 47, und Prinzessin Mette-Marit, 47, sowie Prinzessin Ingrid Alexandra, 16, die älteste Tochter des Paares.

Lediglich zur Königsfamilie gehören Prinz Sverre Magnus, 14, Marius Borg Høiby (23, er stammt aus einer früheren Beziehung Mette-Marits), Prinzessin Märtha Louise, 48, ihre drei Töchter Maud Angelica, 17, Leah Isadora, 15, und Emma Tallulah, elf, sowie Prinzessin Astrid, 88, die Schwester von Harald. Sie alle sind frei in ihrer Berufswahl.

Das ist die aktuelle Lage von Prinz Sverre Magnus

Dem Sender TV2 sagt Hofexperte und Historiker Trond Norén, 39, über die Organisation der Monarchie: "Ingrid Alexandra hatte offizielle Aufträge, seitdem sie klein war. Sverre Magnus hat so etwas nie getan. Er war nur dabei, wenn die Familie an etwas teilgenommen hat. So hat er zum Beispiel am 17. Mai [dem Nationalfeiertag Norwegens] vom Schlossbalkon gewunken.  Es war immer geplant, dass er möglichst selbst wählen soll, was er in seinem Leben tun möchte."

Steigt Prinz Sverre Magnus ins Königshaus auf?

Norén merkt allerdings an, dass sich der Status von Prinz Sverre Magnus eines Tages ändern könnte. Zum einen begründet er dies mit dem Thronwechsel, zum anderen mit Mette-Marits Gesundheit. Die Prinzessin gab 2018 bekannt, an einer chronischen Lungenfribrose zu leiden und in Sachen royaler Pflicht kürzertreten zu müssen. 

Der Royal-Experte: "Nach dem nächsten Thronwechsel werden alle offiziellen Aufgaben auf König Haakon und Prinzessin Ingrid Alexandra übergehen. Sie laufen Gefahr, unterbesetzt zu sein." In diesem Fall könnte man auf diejenigen Royals zugreifen, die für Repräsentationsaufgaben bisher nicht vorgesehen seien - wie Sverre Magnus. "Es ist also möglich, dass er in größerem Maße als ursprünglich geplant in die Arbeit des Königshauses einbezogen wird", urteilt Trond Norén.

Verwendete Quelle: Dana Press

jre Gala

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