Prinz Henrik

Prinz Henrik

Prinz Henrik kam 1934 als Graf Henri de Laborde de Monpezat im französischen Talence zur Welt. Er starb am 13. Februar 2018 kurz vor Mitternacht als Prinzgemahl der dänischen Königin Margrethe in Schloss Fredensborg.

Vorangegangen waren eine Phase der beginnenden Demenz sowie ein Krankenhausaufenthalt wegen eines (gutartigen) Lungentumors und einer Lungenentzündung. Prinz Henrik bleibt als Quell französischer Lebensart, als Poet, Künstler und großer Dackelfreund in bleibender Erinnerung des dänischen Volkes.

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Etliche Jahre seiner Kindheit und Jugend verbrachte er in Vietnam und Hong Kong, ehe in Frankreich studierte und dort seinen Militärdienst absolvierte. Er stand in den 1960-er Jahren am Anfang einer Diplomaten-Karriere, als er 1965 bei einem Empfang in der französischen Botschaft die dänische Thronfolgerin Prinzessin Margrethe kennenlernte. Die beiden trafen sich danach immer wieder. Bei ihrer ersten echten Verabredung funkte es dann gewaltig. Die Königin sagte später, sie habe sich „unsterblich in ihn verliebt“. Als Diplomat mit adeligen Wurzeln, Sprachbegabung und vielen Interessen schien er bestens gewappnet für sein neues Leben am dänischen Hof. 

Hochzeit 1967

Das Paar heiratete 1967 in der Kopenhagener Holmens Kirke. Auf die Hochzeit folgten 1968 und 1969 die Geburten der beiden Söhne Frederik und Joachim.

Sein Ringen mit dem Titel "Prinzgemahl"

Größtes Ärgernis für ihn in seinem Leben am Hof war die Tatsache, dass er sich als "Prinzgemahl" einer Königin stets kleingehalten und nicht völlig anerkannt fühlte - er hätte sich gewünscht, neben Margrethe den Königstitel zu tragen, wie es bei Frauen, die künftige Könige heiraten, von alters her üblich ist.