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Sofia Hellqvist Verrückte Träumerin

Sofia Hellqvist mit Kindern aus dem "Project Playground"
Sofia Hellqvist (rechts), Frida Vesterberg und Kinder aus der Charity-Organisation "Project Playground"
© facebook.com/Project-Playground
Prinz Carl Philips Freundin Sofia Hellqvist stellte ihre Charity-Arbeit bei "Project Playground" im schwedischen Fernsehen vor. Auf ihrem Weg zur Prinzessin ist sie einen weiteren großen Schritt vorangekommen

Sofia Hellqvist kann oft immer noch nicht glauben, dass sie an der Seite eines echten Prinzen über Schwedens Rote Teppiche schreitet und im Blitzlichtgewitter steht. "Es fühlt sich wie Theater an", erklärte die Freundin von Prinz Carl Philip von Schweden nun in einer Dokumentation, die am Montagabend (16. Dezember) im schwedischen Fernsehen lief. Ihre Arbeit in Südafrika bringe sie aber zurück auf den Boden der Realität. Die Fernseh-Doku handelt von der Charity-Arbeit der 29-Jährigen und ihrer Freundin Frida Vesterberg.

2011 gründeten die beiden jungen Frauen die Wohltätigkeitsorganisation "Project Playground" in Südafrika, die benachteiligten Kindern die Möglichkeit gibt, ihre Freizeit mit Sport, Tanz und Spielen zu verbringen und sie damit vor drohenden Gefahren wie Drogen, Alkohol und Gewalt zu schützen. Sofia Hellqvist und Frida Vesterberg begannen ihre Arbeit mit gerade einmal 20.000 schwedischen Kronen (rund 2.200 Euro) in der Tasche und blicken drei Jahre später stolz auf ihr Projekt, durch das mittlerweile 300 Kinder eine feste Anlaufstätte finden konnten. "En Galen Dröm" ("Ein verrückter Traum") nennt sich die Dokumentation folgerichtig, deren Ausstrahlung von den engagierten Freundinnen regelrecht entgegengefiebert wurde.

Sofia Hellqvist mit Kindern aus dem "Project Playground"
Sofia Hellqvist (rechts), Frida Vesterberg und Kinder aus der Charity-Organisation "Project Playground"
© facebook.com/Project-Playground

"Wir öffnen mit gemischten Gefühlen zum ersten Mal auf diese Weise die Tore zur Außenwelt, nämlich mit großem Stolz und ein wenig Nervosität", schrieben sie wenige Tage vor dem TV-Termin auf der Projekt-Website "Wer uns kennt, weiß, dass wir fest an die individuelle Leistung glauben und um eine nachhaltige und langfristige gesellschaftliche Veränderung zu erreichen, müssen wir tiefer graben und dort beginnen, wo die Lösung liegt - bei den Kindern, der nächsten Generation. Bei denen, die eine positive Kraft für morgen sein können." Sofia und Frida hätten sich keine Sorgen machen müssen - nach der Ausstrahlung der Dokumentation erreichte sie ein wahrer Sturm von positivem Zuspruch, so viel offenbar, dass die beiden über alle sozialen Kanäle ein Bild von sich und einigen Kindern des Projekts als Dankeschön posteten.

Sofias Schwiegermama-in-spe Königin Silvia dürfte sich über so viel warmherziges Engagaement ebenfalls freuen, schließlich ist sie selbst seit Jahrzehnten äußerst engagiert in sozialen Projekten, die sich für die Förderung von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Und Sofia selbst scheint auf dem Weg zur schwedischen Prinzessin einen weiteren großen Schritt vorangekommen zu sein. Doch das ehemalige Dessous-Model spricht in der Dokumentation auch offen über ihre Vergangenheit, die in Form von offenherzigen Fotos und Clips aus der Reality-Show "Paradise Hotel" zum Teil noch immer präsent ist: "Ich würde diese Entscheidung heute nicht mehr treffen, so viel steht fest. Aber es fällt mir schwer zu sagen, dass ich etwas bereue. Ich hätte nie gedacht, das ich eines Tages hier sitzen und meine Entscheidungen im Leben verteidigen muss."

Das schwedische Königshaus ist in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt auf Sofia zugegangen, mittlerweile begleitet die 29-Jährige ihren Freund Carl Philip, 34, ganz selbstverständlich bei öffentlichen Auftritten und durfte im Mai 2013 sogar mit auf das offizielle Foto der Königsfamilie. Nun darf man wohl wirklich langsam mit der Verkündung einer Verlobung rechnen.

avo


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