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Sofia Hellqvist + Prinz Carl Philip Eine Hochzeit für Millionen


Die Hochzeit von Prinz Carl Philip und Sofia Hellqvist wird - im Vergleich zu Prinzessin Victorias - kleiner ausfallen und weniger kosten. Und das hat einige Gründe

Drei royale Hochzeiten in fünf Jahren: Schwedens Königskinder sind - wenn Prinz Carl Philip seiner Braut Sofia Hellqvist am 13. Juni das Ja-Wort gegeben hat - alle glücklich unter der Haube. Und König Carl Gustaf dürfte damit um einige Millionen Kronen ärmer sein!

Über genaue Summen mochte der Finanzchef des Hofes, Jan Lindman, gegenüber "Aftonbladet.se" aktuell noch nicht sprechen. Er bestätigte aber, dass sich die Kosten für Trauung und Feier von Prinz Carl Philip und seiner Verlobten etwa auf demselben Niveau bewegten dürften wie die für Prinzessin Madeleines Hochzeit 2013. Das Blatt geht hier von Ausgaben in Höhe von rund sechs Millionen schwedische Kronen (650.000 Euro) aus. Im Verhältnis zur Hochzeit von Prinzessin Victoria fallen die ihrer Geschwister, nicht nur was die Kosten betrifft, deutlich kleiner aus.

Die erste Hochzeit war die teuerste

Als die Kronprinzessin 2010 Daniel Westling heiratete, kostete das nach Schätzungen von schwedischen Medien rund 20 Millionen Kronen (rund 2,2 Millionen Euro). Allerdings feiert hier auch die künftige Königin von Schweden ihre Vermählung. Insofern sei diese Feier "eine andere Ebene" gewesen, sagte Lindman jetzt zu "Aftonbladet.se". Es kamen mehr royale Gäste, was allein den Aufwand für die Sicherheit, Unterbringung und Bewirtung erhöhte.

Der König zahlt

Für die glanzvollen Feste seiner Kinder muss König Carl Gustaf tief in die Tasche greifen, da er aus seiner Privatschatulle alles Nicht-Offizielle bezahlt. Dazu zählten bei den Hochzeiten seiner Töchter beispielsweise die Empfänge am Abend vor der Trauung. Hierzu fanden sich viele der Gäste ein, die am folgenden Tag dann in der Kirche und im Schloss mit dabei waren. Im privaten Rahmen wurde also vorgefeiert - vom König bezahlt. Und für Carl Philip und Sofia ist ein ähnliches Pre-Wedding-Dinner geplant. Laut einem Bericht von "Expressen.se" zahlte der König bei Prinzessin Madeleines Hochzeit mehr als die Hälfte der Kosten. Posten wie Sicherheit und Verkehr werden hingegen vom königlichen Haushalt, und damit über die Apanage, getragen.

Diesmal kann gespart werden

Bei der Hochzeit des dritten Königskindes kann immerhin ein bisschen gespart werden. Weil die Trauung und das abendliche Bankett am selben Ort, im königlichen Schloss, stattfinden, müssen die Gäste des Brautpaares nicht per Schiff oder Bus von der Kirche nach Schloss Drottningholm, wo Prinzessin Madeleine und Prinzessin Victoria gefeiert haben, gebracht werden. Der Posten "Hochzeitsbankett" bleibt dennoch einer der größten im Budget. In der festlich geschmückten Residenz müssen schließlich einige Hundert Menschen bewirtet und königlich unterhalten werden.

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