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Prinzessin Marie Sie sorgt sich um ihre Familie

Prinzessin Marie und Prinz Joachim von Dänemark. 
Prinzessin Marie und Prinz Joachim von Dänemark. 
© Getty Images
Prinzessin Marie und Prinz Joachim leben mit ihren Kindern seit Sommer 2019 in Paris. Mitte März kehrten sie für einige Wochen nach Dänemark zurück. Grund war das Coronavirus. Seit wenigen Tagen ist die Familie wieder in Paris. Kurz davor sprachen Marie und Joachim mit einer dänischen Zeitung. Besonders die Prinzessin zeigte sich dabei besorgt.

Prinzessin Marie, 44, und Prinz Joachim, 50, hatten sich viel vorgenommen in Paris. Dann das: Das Coronavirus trifft das Land ab März 2020 hart, mehr als 27.000 Menschen sterben allein in den ersten zwei Monaten. Vom 17. März bis 11. Mai wird eine Ausgangssperre verhängt. Marie, Joachim und alle anderen dürfen ihr Haus oder ihre Wohnung nur aus triftigem Grund und mit einem Passagierschein verlassen. 

Damit nicht genug. Sohn Prinz Henrik, zehn, der an einer asthmatischen Bronchitis leidet, bekommt Atemprobleme. Seine Eltern bringen ihn ins Rigshospital nach Kopenhagen. Dort kennt man den royalen Patienten seit langem. Henrik wird auch auf das Coronavirus getestet. Das Ergebnis ist zum Glück negativ. Marie und Joachim entscheiden sich, mit ihrem Sohn und ihrer Tochter Prinzessin Athena, acht, in der Heimat zu bleiben. Erst wohnen sie auf Schloss Amalienborg, der Stadtresidenz von Königin Margrethe, 80, später auf Schloss Schnackenborg, ihrem eigenen, ehemaligen Familienheim.

Anfang Mai, als Frankreich die Corona-Einschränkungen lockert, reisen die vier Royals zurück nach Frankreich.

Prinz Joachim und Prinzessin Marie sprechen über Corona-Zeit

Im Gespräch mit der dänischen Zeitung "Billed Bladet" sagte Joachim vor der Abreise nach Dänemark: "Im Gegensatz zur Situation in Paris, wo wir beinahe ein totales Ausgangsverbot hatten und die Wohnung nur für konkrete Besorgungen verlassen durften, konnten wir glücklicherweise hinter Amalienborg in den Garten und auf den Parkplatz". Die Zeit danach auf Schloss Schackenborg verbrachte die Familie gern in der Natur.

Der Rückkehr nach Paris sahen der Prinz und die Prinzessin mit gemischten Gefühlen entgegen. Bis dato hatten Henrik und Athena ihren Unterricht online fortsetzen können, ebenso hatte es Joachim mit seinen Kursen zur militärischen Weiterbildung gehalten.

"Wenn wir nach Paris kommen, müssen wir Masken tragen", sagte Marie. "Das ist obligatorisch." Sie plage die Sorge, dass es vielleicht nicht genug davon geben könne. "Es könnte mich nervös machen. Schließlich muss ich die Kinder jeden Tag zur und von der Schule bringen." 

"Ich nehme das sehr, sehr ernst"

Dennoch kann Marie den Corona-Lockerungen etwas Gutes abgewinnen. "Es ist schwierig, Kinder so lange drinnen zu halten. Aber wir müssen Abstand halten und sehr vorsichtig sein. Ich nehme das sehr, sehr ernst. Wir müssen diesen schrecklichen Virus sehr ernst nehmen", erklärte sie.

Auch Prinz Joachim muss neben der Uniform künftig Maske und Handschuhe tragen, wenn er seine Kurse besucht. Es sollen auch weniger Menschen zusammen kommen und auch hier gelte der Abstand. Marie überlege, sagte sie im Interview, ob sie vielleicht ein Zimmer für ihren Mann zu Hause vorbereiten soll, damit er sich isolieren könne. Darauf Joachim scherzend: "Ich werde sehr aufpassen. Ich könnte ja in Spiritus baden, wenn ich heimkomme." Immerhin: Seinen Humor hat der Prinz trotz der ernsten Lage nicht verloren.

Verwendete Quelle: Dana Press

jre Gala

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