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Royals Madeleine litt unter dem Ruf als "Party-Prinzessin"

Prinzessin Madeleine
© Getty Images
Gerade erst glänzte Prinzessin Madeleine bei einer digitalen Gala der Kinderschutz-Organisation "World Childhood Foundation USA". Bis die 39-Jährige von der Öffentlichkeit ernst genommen wurde, war es ein langer Weg: In jüngeren Jahren war Madeleine als "Party-Prinzessin" verschrien. Ein Etikett, das sie besonders schmerzte.

Als Tochter von König Carl Gustaf, 74, steht Prinzessin Madeleine, 38, seit ihrer Geburt im Fokus der Öffentlichkeit. Dass sich das Interesse nicht auf Auftritte für das Königshaus und offizielle Statements beschränkt, hat Madeleine früh erfahren. So war - und ist - ihr Privatleben ein Dauerbrenner in schwedischen Medien. Eine Situation, die ihr früher zusetzte.

Prinzessin Madeleine war traurig über ihr Image

Als die Prinzessin ein Teenager war, ging sie gerne in die Clubs am Stockholmer Stureplan - einem Hotspot für junge Leute - mit ihren Freunden feiern. Boulevard-Blätter gaben ihr den Spitznamen "Party-Prinzessin". "Ich finde es sehr traurig", sagte Madeleine im Jahr 2006 über ihr Image im Gespräch mit der schwedischen Nachrichtenagentur "TT". Sicher sei sie ab und an ausgegangen. "Aber in den letzten drei Jahren habe ich die meiste Zeit mit Lernen verbracht. Der [Party-]Stempel ist immer noch da, aber ich habe das Gefühl, dass ich von dieser Zeit weit entfernt bin."

Von 2003 bis Januar 2006 war Madeleine an der Universität Stockholm eingeschrieben, wo sie Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie studierte. Im Herbst 2006 kehrte die Prinzessin an die Universität von Stockholm zurück, um ein Aufbaustudium in Organisation und Führung zu absolvieren, um ihr Wissen über internationale humanitäre Arbeit zu erweitern. Seit 2010 engagiert sich Madeleine für die von ihrer Mutter gegründete "World Childhood Foundation". Der Ruf als "Party-Prinzessin" hatte sich jedoch ins Gedächtnis der Öffentlichkeit eingebrannt.

Freunde verteidigten Madeleine 

"Nichts könnte ungerechter sein. Es schmerzte sie, so einseitig beschrieben zu werden", sagte eine ihrer Freundinnen 2013, vor der Hochzeit mit Chris O'Neill, zu "Svenska Dagbladet". Die Freundin ergänzt: "Jetzt ist sie schon lange erwachsen und was sie tut, geht sie akribisch an." Eine andere Vertraute, die im Interview ebenfalls anonym bleiben wollte, stellte klar: "Madeleine ist keine oberflächliche Person. Sie ist freundlich und vernünftig. Sie ist ein wenig schüchtern, fühlt sich im Rampenlicht nicht wohl."

Madeleine hat ihren Weg gefunden

Nach ihrer Hochzeit kam die Wende. Madeleine war endgültig sesshaft geworden und brachte drei Kinder zur Welt: Prinzessin Leonore im Februar 2014, Prinz Nicolas im Juni 2015 und Prinzessin Adrienne im März 2018. Seit Herbst 2019 führt sie ein Leben abseits des Hofs mit ihrer Familie in Florida. Für die "World Childhood Foundation" engagiert sie sich weiterhin - und von "Party-Prinzessin" Madeleine spricht heute keiner mehr.

Verwendete Quellen: svd.se, kungahuset.se

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