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Prinzessin Märtha Louise Durek Verrett erntete Kritik wegen Coronavirus-Tipp

Schamane Durek und Prinzessin Märtha Louise
Schamane Durek und Prinzessin Märtha Louise
© Dana Press
Prinzessin Märtha Louise' Freund Durek Verrett hat in der Vergangenheit wegen zweifelhafter Medizin-Thesen für Schlagzeilen gesorgt. Jetzt legt er zum Thema Coronavirus nach.

Neue Kontroverse um Prinzessin Märtha Louise', 48, Freund Durek Verrett: Am selben Tag, an dem bekannt wurde, dass sechs Menschen in Norwegen an dem Coronavirus erkrankt sind, veröffentlichte der selbsternannte Schamane auf seinem Instagram-Account Ratschläge, um sich vor der Infektion zu schützen. Die Inhaltsstoffe rufen Kritik hervor.

Prinzessin Märtha Louise' Freund gibt fragwürdigen Gesundheit-Tipp

Durek hat ein Rezept entwickelt, mit dem man ein eigenes Desinfektionsmittel für Hände herstellen kann. Die Zutaten: Zaubernüsse (eine Pflanzengattung) oder Wodka, Rosmarin, Kiefernöl, Zitronenöl und Teebaumöl. 

Ärztin und Autorin Kari Løvendahl Mogstad sieht die Empfehlung des Schamanen kritisch und rät in aller Deutlichkeit vor seinem Rezept ab. Der norwegischen Zeitung "Dagbladet" sagte sie: "Das ist so unsachlich, dass es sich nicht wirklich lohnt, einen Kommentar abzugeben. In einer Situation, die möglicherweise so ernst und unklar ist, ist es für jeden erschreckend, sich etwas auszudenken, an das manche tatsächlich glauben."

Sie weist darauf hin, dass man den offiziellen Gesundheitsratschlägen folgen soll folgen. Demnach soll man zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus häufig und gründlich Händewäschen, Abstand von anderen Menschen halten und sich nicht mit den Händen ins Gesicht fassen (Wichtige Informationen zum Coronavirus und Empfehlungen zu Hygiene finden Sie auf der Website des Robert-Koch-Instituts).

Schamane Durek ist umstritten

"Spirit Hacking" heißt ein im Oktober 2019 veröffentlichtes Buch des Freundes von Märtha Louise, das eine Art spiritueller Ratgeber ist und in Norwegen für einen Aufschrei sorgte. Grund: Durek Verrett vertritt die Annahme, Krebs sei eine selbstverschuldete Krankheit und zeige, dass jemand nicht mehr leben wolle. Außerdem behauptet er, Geschlechtskrankheiten würden von Ahnen vererbt werden.

Verwendete Quelle: dagbladet.no

jre Gala

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