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Rettungsschwimmer Nick Malcolm Er bewahrte das Königshaus vor einer Tragödie

Prinz Christian von Dänemark, Rettungsschwimmer Nick Malcolm
Prinz Christian von Dänemark, Rettungsschwimmer Nick Malcolm
© Dana Press
Schreckmoment für Dänemarks Königshaus: Der Sohn von Kronprinz Frederik musste am Mermaid Beach in Australien aus dem Meer gefischt werden. Sein Retter erfuhr erst später, wen er da vor sich hatte - und gibt sich nun trotzdem ganz bescheiden

Nick Malcolm - er dürfte nun wohl der bekannteste Rettungsschwimmer Australiens sein, denn er rettete das dänische Königshaus vor einem furchtbaren Drama.

Persönliches Dankeschön

Offenbar hatte sich Prinz Christian zwar in einem gesicherten Bereich des Strandes aufgehalten, geriet allerdings aufgrund der starken Strömung unter Wasser. Nick Malcom zog den künftigen König von Dänemark schließlich aus dem Wasser. Er hatte keine Ahnung, wen er da aus der Brandung geholt hatte. Ein anderer Badegast wies den aus Neuseeland stammenden Retter darauf hin, dass er den zehn Jahre alten Sohn des dänischen Kronprinzen Frederik, 47, aus dem Wasser geholt hatte. Prinz Christian und sein Vater hätten sich danach persönlich bei dem Retter bedankt, heißt es.

Unterschiedliche Darstellungsweisen

Nach Angaben des dänischen Königshauses war der kleine Prinz nie wirklich in Gefahr. Die australischen Kollegen des Rettungsschwimmers stellten das dagegen anders dar. Der Zehnjährige habe es nicht mehr aus eigener Kraft zurück ans Ufer geschafft. "Wir haben ihn gerettet, bevor es wirklich ernst wurde", sagte Stuart Keay, der Vorgesetzte des Prinzenretters. "Allein wäre er nicht mehr rausgekommen." Es scheint also doch um einiges tragischer gewesen zu sein, als das dänische Königshaus vermittelte.

Ganz bescheiden

Nick Malcolm kann sich derweil vor Medienanfragen nicht mehr retten. Dem TV-Sender "News Queensland" zufolge will er seine kurze Bekanntschaft mit dem dänischen Prinzen aber nicht an die große Glocke hängen – und weiterhin ganz regulär zur Arbeit kommen. Er spielt seine Rolle herunter, denn am gleichen Tag habe er noch zwei weitere Menschen aus dem Wasser geholt. Es sei kaum mehr als ein Routineeinsatz für den ehemaligen Gewinner des Ironman-Wettbewerbs gewesen.

pei Gala

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