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Prinzessin Victoria Die Corona-Krise setzt ihr zu

Prinzessin Victoria
Prinzessin Victoria
© Dana Press
Die schwedische Königsfamilie besucht in den kommenden Wochen sämtliche Regionen ihres Landes. Prinzessin Victoria hat sich bereits am gestrigen Donnerstag nach Västerås aufgemacht, und spricht dort mit einem Fernsehteam offen über ihren ganz persönlichen Umgang mit der Corona-Pandemie.

Prinz Daniel, 47, und Prinzessin Victoria, 43, sollten am gestrigen Donnerstag (15. Oktober) eigentlich gemeinsam die schwedische Region Västmanland besuchen. Doch Daniel musste die erste Station der gemeinsamen Schwedenreise krankheitsbedingt absagen. Eine Erkältung ließ den Verdacht auf eine Infektion mit Corona zu. Eine beunruhigende Vermutung, die sich dank eines schnellen Tests nicht bestätigt hat. 

Prinzessin Victoria entschuldigt ihren erkrankten Mann

Auf die charmante Victoria allerdings mussten die Teilnehmer des Termins nicht verzichten. Die 43-Jährige reiste pünktlich an und entschuldigte ihren Mann bei den Wartenden: "Leider ist Daniel heute nicht mitgekommen. Er hat sich leicht erkältet und ist gerade Zuhause", erklärte sie im Gespräch mit der Lokalzeitung "VLT".

"Es ist eine häufige Herbsterkältung, die er hat. So ist es im Herbst einfach, wenn man Kinder in der Vorschule hat", beruhigte sie auch die anwesenden Landsleute, die sich große Sorgen um den Schwiegersohn von König Carl Gustaf, 74, und Königin Silvia, 76. Daniel gehört zur Risikogruppe. Vor über zehn Jahren hat der 47-Jährige eine Niere implantiert bekommen und muss, wie alle Transplantationspatienten, ein Leben lang Medikamente nehmen. Eine Infektion mit dem Corona-Virus könnte schlimme gesundheitliche Folgen für ihn haben.  

Wie sich die Pandemie auf das Gesundheitswesen in der Region Västmanland ausgewirkt, sollte auch das Hauptthema für Victoria bei ihrer Stippvisite sein. Bei ihrem Besuch erhielt die Kronprinzessin Informationen von einem Infektionskontrollarzt zur aktuellen Lage, bevor sie das regionale Theater und die Universität Mälardalen besuchte.

"Es ist schön, wieder Leute zu treffen"

Victoria zeigte sich während ihres Aufenthaltes entspannt und offen für Fragen. Sie sei sich sicher, dass die Gesellschaft gestärkt durch diese Krise gehen werde, die eine enorme Herausforderung sei, erklärte sie optimistisch gegenüber dem schwedischen TV-Sender SVT.

Doch es erklangen an diesem Tag auch leise Zwischentöne, die zeigen, dass die Corona-Krise und die damit verbundenen Maßnahmen auch der 43-Jährigen zugesetzt haben. "Ich bin die Videomeetings allmählich leid, es ist schön, wieder Leute zu treffen", gab sie zu, und stellte fest: "Es macht natürlich Spaß, auch wenn es nicht dasselbe ist wie vor der Pandemie. Man darf nicht wie zuvor sozial sein, und wir müssen auch weiterhin darüber nachdenken, Abstand zu halten und vorsichtig zu sein. Aber es wird auch in Zukunft wieder andere Zeiten geben."

Verwendete Quellen:SVT, VLT,Dana Press

ama Gala

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