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Prinz Haakon + Prinzessin Victoria Hof gerät wegen Kenia-Reise in Erklärungsnot

Prinz Haakon und Prinzessin Victoria haben gemeinsam eine mehrtägige UN-Mission in Kenia absolviert – und für eine vermeintliche Fehlentscheidung Kritik kassiert. 
Prinz Haakon und Prinzessin Victoria haben gemeinsam eine mehrtägige UN-Mission in Kenia absolviert – und für eine vermeintliche Fehlentscheidung Kritik kassiert. 
© Dana Press
Prinz Haakon von Norwegen und Prinzessin Victoria von Schweden hielten sich in dieser Woche für eine mehrtägige UN-Mission in Kenia auf. Im Fokus der beiden engagierten Royals: die Nachhaltigkeitsziele der UNO vor Ort voranzutreiben. Dabei machten sie jedoch in einem Punkt selbst keine gute Figur. 

Prinz Haakon, 49, und Prinzessin Victoria, 45, waren eigentlich in einvernehmlicher Mission unterwegs. Die befreundeten Royals besuchten gemeinsam Entwicklungsprogramme der Vereinten Nationen (UNDP) in Kenia. Ein Dream-Team mit dem entschiedenen Ziel, das ostafrikanisches Land zukunftsfähig zu machen. Doch ein vermeintlicher Fauxpas bringt die beiden jetzt in die Kritik. 

Prinzessin Victoria und Prinz Haakon sorgen für Irritation

Victoria reiste nur als Ersatzbegleitung mit Haakon auf den afrikanischen Kontinent. Die Tochter von König Carl Gustaf, 76, war für Prinzessin Mette-Marit, 49, eingesprungen, die durch ihre Lungenfibrose gesundheitlich angeschlagen ist und darum die Reise vermutlich nicht antreten konnte. Der norwegische Thronfolger hätte keine bessere Wahl treffen können: Mit der schwedischen Prinzessin an seiner Seite hat der Sonderbotschafter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) eine kompetente Sparringspartnerin gefunden: Die zweifache Mutter ist eine von 17 Botschafter:innen für die Arbeit an den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) der UN. 

Darum verwunderte vermutlich eine vermeintlich unglückliche Entscheidung der beiden, die am dritten Tag ihrer Reise für Irritationen sorgte: Victoria und Haakon nahmen zwar zusammen Termine wahr. Allerdings reisten sie jedoch in getrennten Flugzeugen der UN von Nairobi in den etwa 500 Kilometer entfernten Küstenort Ukunda unweit der Großstadt Mombasa. Und das, obwohl sich beide Royals Klimathemen, Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien auf die Fahne geschrieben haben.

Schwedens Hof reagiert, Norwegens Palast muss noch "bearbeiten"

Anfragen bei den jeweiligen Königshöfen klärten den scheinbaren Konflikt auf. Während Liv Anette Luane, Kommunikationsberaterin am norwegischen Königshof, postwendend erklärte, man würde auf die Frage zurückkommen, "sobald Ihre Anfrage bearbeitet wurde", war die Antwort, die erst am späten Abend vom schwedischen Königshof eintraf, einleuchtend: Es lag an der Entourage, die Victoria wie auch Haakon mit sich führten –  und der schmalen Landebahn am Zielflughafen.

"Der Grund dafür, dass die Royals in verschiedenen Flugzeugen fliegen mussten, war, dass die Landebahn in Ukunda nur kleinere Flugzeuge aufnehmen kann", schrieb Hofsekretärin Ulrika Nasholm in einer E-Mail an "Dana Press", und erklärte: "Aufgrund der Anzahl der Reisenden wurde beschlossen, zwei Flugzeuge einzusetzen, anstatt nach Mombasa zu fliegen." Ein unglückliches Zeichen im Rahmen der Mission der beiden Royals, das allerdings anscheinend unvermeidbar war. 

Heimkehr mit neuen Erfahrungswerten

Inzwischen haben die beiden wieder die Heimreise angetreten. Neben der kleinen Kritik werden sie vermutlich viele neue Eindrücke im Herzen tragen. Im Doppelpack machten die schwedische Thronfolgerin und ihr norwegisches Pendant jedenfalls eine gute Figur. Nicht nur privat liegen die beiden eben auf einer Wellenlänge, auch was Belange auf internationaler Ebene betrifft, funktioniert der royale Austausch augenscheinlich blendend. 

Verwendete Quelle: danapress.com

ama Gala

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