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Prinzessin Victoria + Prinz Daniel Geheimer Erziehungsplan für Estelle

Prinzessin Victoria, Prinzessin Estelle + Prinz Daniel
Prinzessin Victoria, Prinzessin Estelle + Prinz Daniel
© Dana Press
Wie erzieht man eine künftige Königin? Prinzessin Victoria und Ehemann Daniel sollen dafür einen Plan entwickelt haben und sich bei Töchterchen Estelle aufteilen

Prinzessin Victoria und Prinz Daniel präsentieren sich seit der Hochzeit als harmonisches Powerpaar mit perfekte Arbeitsteilung. Als 2012 ihre Tochter Estelle auf die Welt kam und sie zu Eltern machte, standen sie vor der Herausforderung, wie sie diese Aufgabe meistern sollen. Denn: Wie erzieht man eine künftige Königin von Schweden? Was muss sie können und was gelernt haben, um auf ihr Amt vorbereitet zu sein? Darüber machte sich das Paar laut der schwedischen Illustrierten "Svensk Damtidning" viele Gedanken, um alles richtig zu machen.

Erziehungsplan für Estelle

Angeblich entwarfen sie eine Art Plan zur erzieherischen Arbeitsteilung: Daniel, der bürgerlich Geborene, sollte Estelle mit der "normalen" Welt vertraut machen, während Victoria die Einweisung in die royalen Gepflogenheiten übernehmen sollte. Prinz Daniel scheint seine Tochter tatsächlich gezielt mit vielen Dingen des Alltags vertraut machen zu wollen, die andere Kinder ohne royalen Titel ebenso erkunden.

So berichtet "Svensk Damtidning" darüber, dass er mit Estelle im vergangenen Frühjahr in einem Einkaufzentrum in Stockholm war und die Kleine dort in einer Apotheke bezahlen durfte. Sie habe "stolz und glücklich" dabei ausgesehen, berichtete ein Augenzeuge der Szene der Zeitschrift. Vielleicht auch, weil sie erkannt hatte, dass auf den Münzen, mit denen sie bezahlte, ihr Opa prangte.

Während der Vater mit der Tochter also zum Pizzaessen im Lokal oder zum Eishockey-Spiel geht und zurück die Stockholmer U-Bahn nimmt, sorgt die Mutter dafür, dass die Mini-Prinzessin sich mit königlichen Gepflogenheiten und höfischer Etikette auskennt.

Geht Daniel zu weit?

Laut der schwedischen Zeitung kommen allerdings Prinz Daniels Erziehungsmethoden und Ausflüge außerhalb des Palastes bei seiner Frau nicht immer gut an. Die Kronprinzessin habe Sicherheitsbedenken und sähe es lieber, wenn ihr Prinzgemahl mit seiner kleinen Tochter nach Ladenschluss shoppen geht und den öffentlichen Nahverkehr mit seinen Menschenmengen meidet.

Soll Estelle aber im Kindergarten mitreden können und ein Gefühl für den Alltag ihrer künftigen Untertanen bekommen, muss sie gelegentlich aus den gepanzerten Limousinen mit den getönten Scheiben steigen, Bus oder Bahn fahren und in den schwedischen Alltag eintauchen.

Andere Königshäuser machen es ähnlich

Die jüngere Generation der royalen Eltern in anderen Königshäusern legt ebenfalls viel Wert auf einen normalen, bodenständigen Alltag für ihren Nachwuchs. Dazu gehört beispielsweise in Dänemark, dass Kronprinzessin Mary ihre beiden jüngsten Kinder, die Zwillinge Josephine und Vincent, höchstpersönlich zum Kindergarten bringt. Per Fahrrad und bei Wind und Wetter. Ausflüge der Kinder in den Tivoli - natürlich immer mit Sicherheitsbeamten - gehören ebenso zum Alltag wie Besuche im Legoland.

Auch in England soll der königliche Nachwuchs, Prinz George und Prinzessin Charlotte, mit dem normalen, unroyalen Alltag so viel wie möglich in Kontakt kommen. Dazu gehört, dass Prinz William und Herzogin Catherine ihren Sohn in einen ganz normalen Kindergarten schickten.

Wenn die Eltern ihren Pflichten nachkommen, dann übernimmt Nanny Maria Teresa Turrion Borallo die Aufgabe, mit den Kleinen auf Spielplätze zu gehen - selbst im Ausland. Gesichtet wurden George und Charlotte vor kurzem gerade in England von Schauspieler Ben Affleck, der mit Söhnchen Samuel unterwegs war. Er staunte nicht schlecht, wer sich im Indoor-Spieleparadies vergnügte. Aber manchmal müssen kleine Royals eben ganz normale Kinder sein dürfen.

Gala


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