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Prinzessin Victoria + Co. Absage für Paralympics

Prinzessin Victoria, Prinz Edward und Prinzessin Märtha Louise werden - genauso wie andere Royals - nicht zu den Paralympics nach Sotschi reisen. Die Königshäuser begründen dies mit der aktuellen Situation auf der Krim

Auch die Königshäuser zwingt die Krim-Krise zu Konsequenzen: Verschiedenen Medienberichten zufolge haben bereits Prinzessin Victoria, Prinz Edward und Prinzessin Margriet, die Tante des niederländischen Königs Willem-Alexander, ihren Besuch bei den Paralympics abgesagt. Die Spiele für behinderte Sportler werden vom 7. bis 16. März im russischen Sotschi abgehalten.

Jetzt hat auch das norwegische Königshaus gleichgezogen. Am Dienstag (4. März) hieß es auf seiner Webseite: "Auf Anraten der Regierung wurde heute entschieden, dass Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Märtha Louise Norwegen nicht bei den Paralympischen Winterspielen in Sotschi repräsentieren wird." Medienberichten zufolge werden Mitglieder der norwegischen Regierung ebenfalls nicht nach Russland reisen. Ähnlich ist in England: Premierminister David Cameron twitterte seine Absage. Er schrieb, er werde - genauso wie der britische Außenminister - "aufgrund der ernsten Situation in der Ukraine" nicht teilnehmen. "Ich denke, es wäre falsch."

Prinzessin Victoria und Prinzessin Margriet gehören zum Ehrenvorstand des "Internationalen Paralympischen Komitees" (IPC). Wie das Sportnachrichten-Portal "insidethegames.biz" unter Berufung auf IPC-Sprecher Craig Spence meldet, werde keines der übrigen royalen Mitglieder des IPS-Ehrenvorstands - also offenbar auch nicht Fürst Albert, Großherzogin Maria Teresa, Prinzessin Astrid oder Prinzessin Haya - nach Sotschi reisen. Der britische Prinz Edward gehört zwar nicht zum IPC-Ehrenvorstand, er ist jedoch der Schirmherr des britischen Behindertensports. Prinzessin Märtha Louise hat die entsprechende Position in Norwegen inne. Dass sie alle aufgrund der aktuellen Lage die Mannschaften ihres Landes nicht vor Ort anfeuern können, dürfte den royalen Schirmherren genauso wie den Komiteemitgliedern schwer fallen.

Zu den letzten Paralympics, die 2012 in London ausgetragen wurden, waren noch viele Vertreter der europäischen Königshäuser gereist. Für die Windsors waren die Spiele in der Hauptstadt ja quasi ein Heimspiel gewesen: So hatte sich Queen Elizabeth nach ihren offiziellen Eröffnungsworten die Zeremonie im Stadion gemeinsam mit ihrem jüngsten Sohn Prinz Edward angeschaut. Und auch Prinz William und Herzogin Catherine hatten 2012 auf der Tribüne gesessen. In diesem Jahr müssen die Paralympischen Spiele in Sotschi aber ohne königliche Gäste wie Prinzessin Victoria auskommen.

Gala


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